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Falschgeld
Weniger Blüten im ersten Halbjahr

Euro: Weniger Falschgeld entdeckt. Keystone

Polizei, Handel und Banken haben im ersten Halbjahr weltweit rund 331'000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Das waren gut 6 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2016.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Polizei, Handel und Banken haben im ersten Halbjahr weltweit rund 331'000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Das waren gut 6 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2016, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt mitteilte.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum blieb die Zahl unverändert. Weltweit richteten Fälscher mit Euro-Blüten einen Schaden von rund 17 Millionen Euro an. Im zweiten Halbjahr 2016 waren es noch 23 Millionen gewesen.

50-Euro-Scheine am beliebtesten

In Deutschland wurden rund 39'700 Euro-Blüten sichergestellt - 8,7 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2016, aber 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Bundesbank mitteilte. Am beliebtesten bei Kriminellen waren 50-Euro-Scheine.

Anfang April war die überarbeitete Fünfziger-Note mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen in Umlauf gebracht worden. Die Notenbanken gehen davon aus, dass Fälschern damit in Zukunft das Handwerk erschwert wird.

(sda/chb/ise)

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