In den letzten Tagen wurden im Oberengadin, in der Nähe des Schweizerischen Nationalparks, Bärenspuren beobachtet, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mit. Am vergangenen Freitag bereits waren Beobachtungen im oberen Puschlav gemacht worden.

Im Bündner Südtal hatte sich der Bär über einen Hirschkadaver hergemacht. Dabei gelang es der Wildhut mit einer Fotofalle, die Anwesenheit des Raubtieres zu bestätigen.

Während der Skitour entdeckt

Ausserdem gelang es laut den Jagdbehörden einem Skitourenfahrer, südlich des Piz Tambo bei Splügen, auf italienischem Staatsgebiet, einen Bären zu fotografieren. Die Wildhut konnte später Bärenspuren im bündnerischen Val Curciusa bestätigen.

Ob die Grossraubtiere noch immer den Kanton Graubünden erkunden, ist allerdings ungewiss. Angaben der Jagdbehörden zufolge sind seither keine weiteren Meldungen über die Präsenz des Bären eingegangen.

(sda/chb)