Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung Mers in Südkorea ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Zwei weitere Menschen starben nach Angaben der Behörden an der Virusinfektion.

Die Zahl der gemeldeten Fälle erhöhte sich um 13 auf 108, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Seoul mitteilte.

Wirtschaftliche Folgen

Eingeschleppt wurde die Krankheit von einem Geschäftsmann, der sich auf der arabischen Halbinsel aufgehalten hatte. Diese ist der wichtigste Herd der von Coronaviren ausgelösten grippeähnlichen Krankheit mit der Bezeichnung Middle East Respiratory Syndrome (Mers).

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Südkorea hat mit Quarantäne-Massnahmen reagiert. Der Ausbruch hat auch wirtschaftliche Folgen: So erwartet die Investmentbank Goldman Sachs in diesem Jahr ein um 0,2 Punkte niedrigeres Wachstum in dem Land. Die chinesische Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways berichtete zuletzt von weniger Buchungen auf ihren Verbindungen nach Südkorea.

(sda/ise/me)