Der August-Vollmond gilt dort als einer der spektakulärsten und hellsten des Jahres. Aus diesem Grund bieten seit Jahren die meisten antiken Stätten des Landes in dieser August-Nacht ein besonderes Programm. Sie schlossen am Mittwochabend nicht wie üblich nach Sonnenuntergang, sondern blieben in der Nacht zum Donnerstag bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. An vielen Orten gab es spezielle Konzerte. Wegen der Finanzkrise und der knappen Kassen des Kulturministeriums waren Hunderte Archäologen und Aufseher dafür freiwillig im Einsatz.

Am spektakulärsten war der Vollmond wohl über der Akropolis von Athen und dem Tempel des Meeresgottes Poseidon am Kap Sounion im Südosten der griechischen Hauptstadt zu sehen. Tausende Besucher, darunter viele Touristen, verfolgten die Veranstaltungen auch auf den Inseln der Ägäis sowie auf Kreta.

(tke/aho/sda)