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Unfall
Zementfabrik in Bangladesch stürzt ein

Bangladesch: 2013 starben über 1000 Menschen bei einem Gebäudeinsturz. Keystone

Wieder ein Unglück in Bangladesch: 100 Arbeiter werden nach dem Einsturz einer Zementfabrik vermisst. 40 Überlebende wurden bisher geborgen.

Veröffentlicht am 12.03.2015

Nach dem Einsturz einer Zementfabrik in Bangladesch ist das Schicksal von etwa 100 Arbeitern unklar. Womöglich seien sie in den Trümmern eingeschlossen, sagte ein Polizist am Donnerstag. Insgesamt hätten sich ungefähr 150 Menschen in dem Gebäude befunden.

Die Rettungskräfte hätten bislang etwa 40 Überlebende aus den Trümmern gezogen. Vier Leichen seien geborgen worden. Es seien aber weitere Menschen umgekommen, sagte ein Behördenvertreter. Die Fabrik wird von einer Firma der Armee betrieben. Sie befindet sich in der Hafenstadt Mongla 335 Kilometer südwestlich von Dhaka.

Im Jahr 2013 starben beim Einsturz eines Geschäfts- und Fabrikkomplexes mehr als 1130 Menschen, die meisten von ihnen Mitarbeiter von Bekleidungsfirmen. Zahlreiche westliche Konzerne lassen in Bangladesch Textilien fertigen.

(reuters/ise/ama)

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