Die SBB sind eines von knapp 30 Unternehmen, das auf der Partnerseite des «Home Office Day 2012» aufgeführt ist. Nicht ganz uneigennützig: «Es wäre besser, wenn die Leute zu unterschiedlichen Zeiten pendeln würden», wird Kommunikationschef Stefan Nünlist auf «20 Minuten Online» zitiert.

Der «Home Office Day», der am 10. Mai zum dritten Mal durchgeführt wird, geht noch einen Schritt weiter - die Leute sollen, wie es der Name verrät, von zu Hause aus arbeiten.

Die Organisatoren haben den Aktionstag des vergangenen Jahres in Zahlen gefasst: «Insgesamt ist ein Zeitgewinn von 908 Tagen entstanden, und auf ein Jahr gerechnet konnten 9198 Tonnen CO2 eingespart werden», heisst es auf der Homepage.

«Heute könnten in der Schweiz 11 Prozent der arbeitenden Bevölkerung einen Tag in der Woche zu Hause arbeiten», zitiert «20 Minuten Online» eine Studie der Universität St. Gallen. Mit anderen Worten: 450'000 Personen könnten ortsunabhängig arbeiten. 

Die Studie hat auch die zusätzlichen Vorteile hochgerechnet: «Home Office Worker» könnten der Schweizer Wirtschaft zu einer Produktivitätssteigerung von bis zu 5 Prozent verhelfen. Eine weitere Untersuchung kam zum Schluss, dass «Wissensarbeiter» durch regelmässiges Arbeiten von zu Hause aus um bis zu 30 Prozent effizienter würden.

(vst/chb)