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Zwei Polen entdecken angeblich Nazi-Schatz

Goldbarren: Zwei Polen wollen das Edelmetall in einem gepanzerten deutschen Zug entdeckt haben. Keystone

Zwei Polen haben angeblich einen verschollenen Zug aus dem Dritten Reich mit Nazigold entdeckt. Den Fundort verraten die beiden aber nicht. Erst wollen sie einen dicken Finderlohn kassieren.

Veröffentlicht am 19.08.2015

Zwei Polen wollen einen seit Jahrzehnten verschollenen Zug mit so genanntem Nazigold entdeckt haben - und jetzt Kasse machen. Lokalen Medienberichten zufolge entdeckten die Einwohner der Stadt Walbrzych (Waldenburg) in Niederschlesien einen gepanzerten deutschen Zug.

Sie kündigten allerdings an, den genauen Fundort erst nennen zu wollen, wenn ihnen zehn Prozent Finderlohn zugesichert seien, berichtete das Nachrichtenportal «daminfo.pl», das Kopien des Schreibens der Finder an die städtischen Behörden veröffentlichte. Vertreter der Stadt wollten den Fund weder bestätigen noch dementieren.

Unterirdisches Tunnelsystem

In der Nähe von Walbrzych im damals zu Deutschland gehörenden Schlesien befand sich während des Zweiten Weltkriegs der unterirdische Komplex Riese mit einem weitreichenden Tunnelsystem. Wegen der Luftangriffe in der Endphase des Krieges sollte die Industrieproduktion unter die Erde verlagert werden.

In dem nun angeblich gefundenen Zug könnten sich Spekulationen zufolge wertvolle Rohstoffe oder geraubte Wertgegenstände befinden.

(sda/dbe/ama)

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