Zur Beilegung eines Verfahrens wegen irreführender Aussagen über ihren Besitz von Ramschpapieren hat die US-Bank Citigroup sich zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 75 Millionen Dollar verpflichtet.
Der Aberglaube ist bei Fluggesellschaften noch allgegenwärtig: Nicht nur die 13. Sitzreihe im Flugzeug fehlt bei vielen Airlines, auch Billette für Flüge am Freitag, dem 13. sind günstiger als jene an anderen Tagen.
Der Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im ersten Quartal 2010/11 in die schwarzen Zahlen zurückgefunden. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Gewinn von 19,5 Mio. Dollar. In der Vorjahresperiode hatte ein Verlust von 37,4 Mio. Dollar zu Buche gestanden.
Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb hat im zweiten Quartal 0,4 Prozent weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr. Dank eines kräftigen Umsatzwachstums im ersten Quartal resultiert auf das Halbjahr gerechnet aber dennoch ein Mehrumsatz von 2 Prozent.
Der mit einem einschneidenden Stellenabbau verbundene Umbau des Chemiekonzerns Clariant zeigt Wirkung: Im ersten Halbjahr konnte das Baselbieter Unternehmen wieder einen kleinen Gewinn verbuchen. Ob weitere Abbaurunden folgen, ist offen.
Die Basler Privatbank Sarasin wächst weiter: Im ersten Halbjahr 2010 hat die Gruppe netto 6,4 Mrd. Fr. neue Kundenvermögen erhalten und mit 60,1 Mio. Fr. 11 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Die Analysten hatten aber mehr Gewinn erwartet.
Der Telekomanbieter Orange hat in der Schweiz im ersten Halbjahr leicht an Kunden verloren, den Umsatz jedoch erhöht. Einen deutlichen Schub gab es bei den mobilen Breitbandkunden und beim Umsatz aus mobilen Datendiensten.
Der japanische Autohersteller Toyota schlägt sich mit einem neuen Sicherheitsproblem herum. Ein defektes Lenkradschloss droht, während der Fahrt einzurasten. Vorsichtshalber ruft Toyota deshalb in den USA rund 373'000 Avalon-Limousinen in die Werkstätten.
BP-Konkurrent Shell steht glänzend da: Gestiegene Ölpreise und eine stärkere Nachfrage durch die Erholung der Weltwirtschaft haben dem grössten europäische Ölkonzern auch im zweiten Quartal beinahe zu einer Verdoppelung des Gewinns verholfen.
Mit einem Gewinnplus von über einem Drittel bewährt sich PostFinance als lukrative Geldquelle der Schweizerischen Post. Im ersten Halbjahr stieg der Gewinn auf 274 Mio. Franken. Bei den Kunden steht die Bank ohne Banklizenz weiter hoch im Kurs.
Der Solothurner Medizinaltechnikkonzern Synthes hat trotz Wachstumseinbussen in Nordamerika und Europa mehr verdient. Der Reingewinn des weltgrössten Anbieters von Knochenschrauben und Skelettimplantaten stieg im ersten Halbjahr um 11,2 Prozent auf 424,6 Mio. Dollar.
Das Werbeunternehmen Affichage hat sich im ersten Halbjahr 2010 knapp in den schwarzen Zahlen halten können. Das Unternehmen hat sich im Ausland verhoben, namentlich in Griechenland. Nun soll eine neue Strategie erarbeitet werden.
Die japanische Regierung macht Druck auf den US-Computerbauer Apple, nachdem mehrere Musikspieler des Konzerns nach Überhitzung Feuer gefangen haben.
Schwere Sicherheitslücke beim sozialen Netzwerk Facebook oder unkritischer Datenwust? Ein Sicherheitsexperte hat hundert Millionen öffentlich zugängliche Facebook-Profile gesammelt und bietet die gigantische Liste jetzt im Internet zum Herunterladen an.
Die Fluggesellschaft Swiss ist nach dem kleinen Verlust zum Jahresbeginn im zweiten Quartal trotz Aschewolke in die schwarzen Zahlen zurückkehrt. Die Lufthansa-Tochter erzielte im Halbjahr einen operativen Gewinn von 61 Mio. Franken.
Der erfolgsverwöhnte ehemalige Denner-Patron erzielt mit seinen Modemarken Navyboot, Fogal und Jet Set keinen Gewinn. Navyboot ist auf der Kippe, Fogal und Jet Set schreiben rot.
Die Staatsanwaltschaft Zürich prüft, ob sich Manager der Grossbank wegen Verletzung des Bankgeheimnisses strafbar gemacht haben. Gemäss einem Ex-Top-Juristen der UBS gibt es dafür Anzeichen.
Der Tiefseebohrkonzern mit Sitz in Zug konnte sich bisher gut hinter BP verstecken. Doch das funktioniert nicht mehr lange. Die Gerichte geben den Klägern immer mehr Spielraum.
Über Jahrzehnte war das luftig-leichte Gebäck der Zürcher Confiserie Sprüngli ein Nischenprodukt. Doch seit zwei Jahren erlebt es einen Boom - und Sprüngli muss sich gegen Kopisten wehren.
Im Ringen um strengere Regeln setzen sich die Grossbanken immer mehr durch. Doch das Mittel ist unbestritten: Auch Politiker begrüssen die «CoCos».
Der Gründer des Finanzvertriebes AWD ist seit dem Verkauf seiner Firma grösster Einzelaktionär bei Swiss Life und sitzt im Verwaltungsrat des Lebensversicherers.
Der Pharmakonzern bezahlt eine Anleihe von 2,5 Milliarden Dollar für den Genentech-Kauf ganze 18 Monate vor der Fälligkeit zurück. Dennoch ist die Aktie im Sinkflug.
Viele Führungskräfte sehen es als Muss, fast rund um die Uhr im Einsatz zu stehen und stets erreichbar zu sein. Wer jedoch dauernd unter Hochdruck arbeitet, verlernt zu entspannen.
Als Bankchef genehmigte er Millionen-Boni - heute kritisiert er schädliche Auswüchse im Finanzsystem: Die Banken müssten endlich wieder der Wirtschaft dienen. Zudem würde er deren Grösse beschränken.
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Chappatte und wie er die Welt sieht: Karikaturen aus den vergangenen Ausgaben der «Handelszeitung».
Wer reich ist, wird mit noch mehr Geld kaum noch zufriedener. Daher frönen Manager nicht selten ausgefallenen Leidenschaften.
Martin C. Wittig (46, Bild, Zürich) löst an der Spitze der...
Der Finanzplatz Schweiz ist ohne seine Regionen so wenig begreifbar wie die Eidgenossenschaft ohne Kantone. Die «Handelszeitung» gibt dieser Vielfalt ein Gesicht.
Die Krise hinterlässt auch bei den Löhnen ganz oben ihre Spuren.
Welche Köpfe sind 2010 besonders gefordert? Wie können sie die Krise unbeschadet überstehen?
Der Kommentar des ehemaligen UBS-Chefökonomen über das Allzeittief der Zinsen und die Konsequenzen daraus.
Nehmen Sie teil an der neuen Innovationsplattform für Businesserfolg vom 2./3. September in Luzern. Veranstalterin: Cham Paper Group.
Bei ihren Kollektionen konnten sich die Designer den ökonomischen Realitäten nicht verschliessen. Nun ist Zurückhaltung angesagt.