Sesselwechsel beim Seco: Eric Scheidegger wird neuer Chef

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat einen neuen Chef. Eric Scheidegger wird Aymo Brunetti ablösen und das Institut in die Zukunft führen.

01.02.2012

Der neue Chefökonom des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) heisst Eric Scheidegger. Der Bundesrat hat am Mittwoch den bisherigen Leiter der Direktion für Standortförderung zum Nachfolger von Aymo Brunetti ernannt. Dieser übernimmt an der Universität Bern eine Professur. Wie das Seco am Mittwoch mitteilte, trat Scheidegger das Amt gleichentags an. Der 1961 geborene Ökonom bleibt trotz neuer Funktion stellvertretender Direktor des Seco. Hierfür hat ihm der Bundesrat erneut den Botschaftertitel verliehen.

Scheidegger schloss 1992 sein Studium in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel mit dem Doktorat ab. Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre arbeitete er zunächst für eine Vorläuferorganisation des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse. Später war er Wirtschaftsjournalist bei der «Neuen Zürcher Zeitung». 1998 wurde er persönlicher Berater des damaligen Volkswirtschaftsministers Pascal Couchepin. Im Jahr 2002 stieg er dann beim Seco ein, wo er seither für die Standortförderung zuständig war.

Die Direktion für Wirtschaftspolitik liefert Entscheidgrundlagen für die Arbeitsmarktpolitik, die Aussenwirtschaftspolitik und die Energiepolitik. Zum Auftrag dieser Direktion gehört auch die Weiterentwicklung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen der Wirtschaft (Kartellgesetz, Binnenmarktgesetz). Die Direktion vertritt die Schweiz zudem in der OECD sowie in der Internationalen Energieagentur.

(muv/vst/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der neue Chefökonom des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) heisst Eric Scheidegger. Der Bundesrat hat am Mittwoch den bisherigen Leiter der Direktion für Standortförderung zum Nachfolger von Aymo Brunetti ernannt. Dieser übernimmt an der Universität Bern eine Professur. Wie das Seco am Mittwoch mitteilte, trat Scheidegger das Amt gleichentags an. Der 1961 geborene Ökonom bleibt trotz neuer Funktion stellvertretender Direktor des Seco. Hierfür hat ihm der Bundesrat erneut den Botschaftertitel verliehen.

Scheidegger schloss 1992 sein Studium in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel mit dem Doktorat ab. Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre arbeitete er zunächst für eine Vorläuferorganisation des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse. Später war er Wirtschaftsjournalist bei der «Neuen Zürcher Zeitung». 1998 wurde er persönlicher Berater des damaligen Volkswirtschaftsministers Pascal Couchepin. Im Jahr 2002 stieg er dann beim Seco ein, wo er seither für die Standortförderung zuständig war.

Die Direktion für Wirtschaftspolitik liefert Entscheidgrundlagen für die Arbeitsmarktpolitik, die Aussenwirtschaftspolitik und die Energiepolitik. Zum Auftrag dieser Direktion gehört auch die Weiterentwicklung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen der Wirtschaft (Kartellgesetz, Binnenmarktgesetz). Die Direktion vertritt die Schweiz zudem in der OECD sowie in der Internationalen Energieagentur.

(muv/vst/sda)

Meistgelesen

Vontobel-Banker wegen Hoeness-Affäre verhaftet
Justiz

Der Vontobel-Banker Jürg Hügli ist in Warschau festgenommen worden. Er hatte seit den 1990er-Jahren die Finanzgeschäfte von Hoeness betreut, nun soll auch gegen ihn ein Verfahren eröffnet werden. Mehr...

12:30
Kaffeerahm-Deckeli-Firma: Hitler-Verherrlichung «absurd»
Nazi-Sujet

Eine Migros-Tochter hat Kaffeerähmli mit aufgedruckten Porträts von Adolf Hitler und Benito Mussolini verkauft. Der kleine Hersteller der Deckeli verteidigt sich und fühlt sich missverstanden. Mehr...

VonStefan Eiselin und Christian Bütikofer
22.10.2014
Jungunternehmer bedrängen gemütliche Banken
Start-Up

Gemäss einer Studie zu Innovationen packen Banken den digitalen Wechsel nur langsam an. Das schafft Möglichkeiten für Jungunternehmer. Unter ihnen versucht sich auch ein Mitgründer von Digitec. Mehr...

VonJorgos Brouzos
06:00
Bruder von TV-Star arbeitet für umstrittenen Finanzdienstleister
Heikel

Die Zürcher Global Equity Associates buhlt mit heiklen Verkaufsversprechen um Investoren – und verärgert die Biotech-Szene. Unterstützt wird die Firma vom Zwillingsbruder von Ex-Bachelor Vujo Gavric. Mehr...

VonSven Millischer
22.10.2014
Migros-Tochter druckt Hitler auf Kaffeerahm
Handel

Die Migros-Tochter Elsa hat Adolf Hilter und Benito Mussolini auf Deckel von Kaffeerahm-Portionen gedruckt. Der Konzern will jetzt seine Kontrollen verschärfen. Mehr...

22.10.2014
Diese Probleme lasten auf den Börsen
Aktien

Ist der Kurssturz an den Börsen ein Vorbote für schwere Zeiten? Eine Analyse der fünf Einflussfaktoren, auf welche Anleger jetzt achten müssen. Mehr...

VonArmin Müller und Pascal Meisser
09:20
USA gegen Putin gegen Opec: Der Kalte Krieg ums Öl
Machtkampf

Rohöl erlebt einen fast beispiellosen Preisverfall. Zwischen den grössten Förderländern tobt ein erbitterter Kampf. Russland vermutet ein Komplott der USA. Doch die werden von der Opec bedrängt. Mehr...

VonDominic Benz
21.10.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Nestlé eröffnet Abfüllanlage in Äthiopien. Mehr

Swisscom hat Grosskunden im Visier. Mehr

Bruder von TV-Star Vujo Gavric sorgt für Eklat. Mehr

Diese Probleme lasten auf den Börsen. Mehr

Jungunternehmer bedrängen gemütliche Banken. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...