Die Schweizerische Lauterkeitskommission klärt ab, ob der Weltfussballverband Fifa die Weltmeisterschaft in Katar als zu umweltfreundlich vermarktet hat. Bei der Kommission sei ein solches Verfahren hängig, sagt Marc Schwenninger, Geschäftsleiter der Stiftung für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation. Er bestätigt damit Informationen des «Sonntagsblick».

PR-Methoden als Vorwurf

Der Zeitung zufolge steht die Klima-Allianz Schweiz hinter der Beschwerde. Sie werfe der Fifa PR-Methoden vor, die der Öffentlichkeit ein umwelfreundliches Image vorgaukeln, ohne dass es dafür ausreichend Beweise gebe («Klima-Greenwashing»).

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Wegen der Abklärungen machte Schwenninger keine weiteren Angaben. Bis ein Entscheid vorliegt, dürfte es Monate dauern. Die Lauterkeitskommission ist ein Selbstkontrollorgan der Kommunikationsbranche. Sie erlässt Empfehlungen. Von der Fifa lag vorerst keine Stellungnahme vor. (sda/fib)