Im gesamten Fern- und Regionalverkehr komme es bis einschliesslich Montag zu massiven Beeinträchtigungen durch den Streik der Lokführergewerkschaft GDL.

Die Bahn erklärte, mit dem Notfahrplan biete das Unternehmen «den Fahrgästen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr ein stark reduziertes, aber verlässliches Angebot an Fahrten». Die Bahn rate Reisenden im Fernverkehr, frühzeitig einen Sitzplatz zu reservieren. Im Regionalverkehr sei es das Ziel, ein stark reduziertes Angebot zu fahren. «In welchem Umfang dies möglich ist, unterscheidet sich regional stark», erklärte die Bahn. Sie empfahl, sich 24 Stunden vor Fahrtantritt über die geplante Verbindung zu informieren.

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Die GDL hatte zu dem Ausstand aufgerufen, der um 02.00 Uhr im Personenverkehr begann. Enden soll der Streik am Montag um 18.00 Uhr. Der Güterverkehr der Bahn wird bereits seit Dienstag um 18.00 Uhr bestreikt.

In der aktuellen Tarifrunde bei der Bahn, die Anfang November begonnen hatte, ist der Mega-Streik der vierte: Im November und Dezember untermauerte die Gewerkschaft ihre Forderungen mit einem je eintägigen Warnstreik, im Januar folgte ein dreitägiger Ausstand. Kernforderung der GDL ist eine Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden. Die Bahn bietet bislang ein Wahlmodell zur Arbeitszeitreduzierung um eine Wochenstunde ab 2026.