Bei Charles Vögele erlebte Markus Voegeli stürmische Zeiten. 2009 kam er als Finanzchef zum ehemaligen Modehändler mit einst mehr als 750 Filialen in diversen Ländern. Ende 2012 übernahm er auch den Chefposten, nachdem das Modehaus einen grossen Verlust geschrieben hatte. Der spätere Verkauf an die italienische OVS sollte ein Befreiungsschlag sein. «Ich dachte, dass wir einen guten Partner gefunden hätten.» Einen, der den vielen Verkaufsmitarbeitern eine Perspektive geben würde. «Dass OVS nach nur einem Jahr aufgab, war eine grosse Enttäuschung.»

Voegeli hatte inzwischen eine Beratungsgesellschaft gegründet, die Unternehmen in der Umstrukturierung begleitete. Doch Mitte 2018 stiess er auf eine Stelle bei der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Etwas völlig Neues, das fand Voegeli spannend. Seit Juli 2019 verantwortet er dort als Direktor Finanzen und Services den gesamten nichtmedizinischen Bereich. Dass er keinen CEO-Posten mehr hat, störe ihn keineswegs: «Ich habe nicht den Anspruch, immer zuoberst auf der Pyramide zu sitzen.»

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