Meistgelesen

Glencore fällt aus wichtigem Aktienindex
Gestrichen

Der Rohstoffriese zählt wegen seiner geschrumpften Marktkapitalisierung nicht mehr zu den 50 grössten Unternehmen Europas. Im Aktienindex Stoxx Europe 50 fallen die Glencore-Titel daher raus. Mehr...

01.09.2015
Tesa-Rivale erhält finanzkräftige Unterstützung
Elektroauto

NextEV soll dem populären Elektro-Sportwagen Tesla den Rang ablaufen. Nun beteiligen sich eine Reihe von neuen Investoren am chinesischen Autoprojekt. Mehr...

01.09.2015
Beim Ölpreis geht’s weiter aufwärts
Energie

Die US-Energiebehörde hat am Montag den Ölpreis befeuert: Denn laut der Behörde haben die USA weniger Öl gepumpt als zuvor gemeldet. Nun ist Öl wieder so teuer wie seit einem Monat nicht mehr. Mehr...

31.08.2015
Bankenfakten

Wie heterogen ist der Schweizer Bankenplatz eigentlich? Wer schneidet sich wieviel vom Kuchen ab? Die Zahlen der Schweizerischen Nationalbank sorgen für klare Sicht in der Finanzszene. Mehr...

VonGérard Moinat
31.08.2015
Regulierung

Die Postfinance ist systemrelevant. Wie gut gerüstet ist die Bank? Wird nun das Angebot für Privatkunden teurer? CEO Hansruedi Köng spricht über ein besonderes Problem, das auf die Bank zukommt. Mehr...

VonChristian Bütikofer
01.09.2015
Warum Velofahren in Zürich nun Geld bringt
Neuland

In Zürich verteilt ein Startup Geld an Velofahrer, die sich ein Körbchen aufbinden lassen. Der Start sei geglückt, meint der Gründer. Er denkt bereits über Expansion nach. Mehr...

VonMarc Iseli
01.09.2015
Zuger Sexaffäre: «Nichts ist mehr so, wie es war»
Kantonsrat

Der Zuger SVP-Mann Markus Hürlimann will einen Schlussstrich unter die Sexaffäre ziehen. Die Einstellung des Verfahrens gegen ihn nutzte er, um sich vor den Medien zu erklären. Mehr...

01.09.2015

Anzeige

NSA-Skandal - der grosse Lauschangriff der USA Der Ex-Mitarbeiter Edward Snowden enthüllte eine breit angelegte Internet- und Telefonspionage-Affäre des amerikanischen Geheimdienstes NSA. Das hat Folgen - bis in die Schweiz. Zum Dossier...

Wie die CIA sich in Genf Bankdaten beschaffte

Spionage

Whistleblower Edward Snowden deckte nun auch auf, dass der US-Nachrichtendienst einen Schweizer Banker betrunken hinters Steuerrad setzte, um ihm danach zu «helfen». So kam die CIA an Bankdaten.

VonChristian Bütikofer
10.06.2013

Die Enthüllungen von Edward Snowden über die Internetaktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes NSA sind ein schwerer Schlag für Barack Obamas Regierung. Via Presse gab sich der 29-jährige Amerikaner am Wochenende als Quelle der streng geheimen Interna zu erkennen, welche nun weltweit für Aufruhr sorgen. Snowden plauderte freimütig über seine Zeit als Geheimdienst-Mitarbeiter. Und dabei verriet er auch Details zu einem heiklen Vorfall in Genf, wie nun bekannt wurde.

2007 flog Snowden als Diplomaten-Mitarbeiter in die Westschweizer Stadt. Dort war er in der Folge als Informatiker tätig. Dadurch erhielt er Zugriff auf diverse sensible Daten. Dieser Zugang und die Zeit, die er mit den CIA-Mitarbeitern verbrachte, waren am Ende der Grund für seinen heutigen Verrat.

Von der Polizei angehalten

Wie skrupellos die CIA vorgeht, erzählte Snowden der britischen Zeitung «Guardian». Es geht um eine Episode, die aufzeigt, wie die USA an heikle Daten einer Bank in Genf gekommen war. CIA-Mitarbeiter hätten einen Schweizer Banker zuerst mit Alkohol abgefüllt und ihn dann ans Steuer seines Autos gesetzt. Danach hätten die Agenten dafür gesorgt, dass der Banker von der Polizei angehalten und kontrolliert wurde.

Nach der Festnahme durch die Schweizer bekam der Banker offenbar Besuch eines Agenten, der sich mit ihm anfreundete und ihm versprach, ihm aus der Patsche zu helfen. Das sei der Beginn der Rekrutierung des Schweizers gewesen. Bald flossen die Daten an die USA.

«Viel mehr Schaden anrichten, als Gutes tun»

«Vieles, was ich in Genf sah, hat mich richtig desillusioniert», meinte Snowden gegenüber dem Guardian. «Ich bemerkte, dass ich Teil von etwas war, das viel mehr Schaden anrichtet, als Gutes tut.»

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die Enthüllungen von Edward Snowden über die Internetaktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes NSA sind ein schwerer Schlag für Barack Obamas Regierung. Via Presse gab sich der 29-jährige Amerikaner am Wochenende als Quelle der streng geheimen Interna zu erkennen, welche nun weltweit für Aufruhr sorgen. Snowden plauderte freimütig über seine Zeit als Geheimdienst-Mitarbeiter. Und dabei verriet er auch Details zu einem heiklen Vorfall in Genf, wie nun bekannt wurde.

2007 flog Snowden als Diplomaten-Mitarbeiter in die Westschweizer Stadt. Dort war er in der Folge als Informatiker tätig. Dadurch erhielt er Zugriff auf diverse sensible Daten. Dieser Zugang und die Zeit, die er mit den CIA-Mitarbeitern verbrachte, waren am Ende der Grund für seinen heutigen Verrat.

Von der Polizei angehalten

Wie skrupellos die CIA vorgeht, erzählte Snowden der britischen Zeitung «Guardian». Es geht um eine Episode, die aufzeigt, wie die USA an heikle Daten einer Bank in Genf gekommen war. CIA-Mitarbeiter hätten einen Schweizer Banker zuerst mit Alkohol abgefüllt und ihn dann ans Steuer seines Autos gesetzt. Danach hätten die Agenten dafür gesorgt, dass der Banker von der Polizei angehalten und kontrolliert wurde.

Nach der Festnahme durch die Schweizer bekam der Banker offenbar Besuch eines Agenten, der sich mit ihm anfreundete und ihm versprach, ihm aus der Patsche zu helfen. Das sei der Beginn der Rekrutierung des Schweizers gewesen. Bald flossen die Daten an die USA.

«Viel mehr Schaden anrichten, als Gutes tun»

«Vieles, was ich in Genf sah, hat mich richtig desillusioniert», meinte Snowden gegenüber dem Guardian. «Ich bemerkte, dass ich Teil von etwas war, das viel mehr Schaden anrichtet, als Gutes tut.»

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

 

Unsere Partner      
 

Flughafenchef erwartet Glanzstart von «Circle» Mehr

Ex-UBS-Händler wehrt sich gegen US-Anklage Mehr

China: Die rote Gefahr für die Schweiz Mehr

Arbonia Forster will dank Billigarbeit wachsen Mehr

«SRG darf online keine Werbung schalten» Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

  • 1 Jahr (50 Ausgaben) CHF 259.-
  • Halbjahres-Abo (25 Ausgaben) CHF 139.-
  • Test-Abo (8 Ausgaben) CHF 20.-
    Zu den Abonnementen!

 

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...

 

Startseite

Jetzt in den App Stores!

Wirtschaft für unterwegs.