UBS-Milliardenverlust

UBS-Whistleblower Bradley Birkenfeld vor Entlassung

Der wichtigste Whistleblower in der US-Schwarzgeldaffäre der UBS, Bradley Birkenfeld, wird vorzeitig in die Freiheit entlassen.

UBS: Weitere Überprüfungen der internen Kontrollmechanismen

Die Untersuchung läuft: Nach dem Milliardenverlust durch unautorisierte Handelsgeschäfte sucht die UBS nach Fehlern im System. So sollen etwa Kontrollen versagt haben, wenn Aktien-Handelsgeschäfte in der Investment Bank annulliert, umgebucht oder angepasst wurden.

UBS-Zocker kommt vor Gericht für Schwerkriminelle

Der Londoner Börsenhändler, der die UBS um 2,3 Milliarden Dollar gebracht haben soll, muss vor einem höheren Londoner Gericht aussagen. Dort kann er auf «schuldig» oder «nicht schuldig» plädieren.

UBS: Rücktrittsforderung und nicht akzeptable Vorfälle

Der interimistische UBS-Chef Sergio Ermotti bekräftigt, dass man sich auf jene Geschäfte beschränken müsse, welche die Reputation nicht gefährdeten. Ehrenpräsident Nikolaus Senn rät VR-Präsident Kaspar Villiger, das Kommando bereits früher an Axel Weber zu übergeben.

UBS-Betrugsaffäre: Bereits zehn Top-Banker mussten gehen

Köpferollen bei der UBS: Nach dem milliardenschweren Zocker-Verlust in London mussten bereits zehn Top-Verantwortliche die Grossbank verlassen. Auch die unmittelbaren Arbeitskollegen des fehlbaren Händlers Kweku Adoboli wurden suspendiert.

UBS: Doppelspitze des Aktienhandels tritt zurück

Nach dem milliardenschweren Zocker-Skandal bei der UBS hat nun die Doppelspitze des Bereichs Global Equities ihren Rücktritt erklärt. Die Grossbank kündigte ausserdem gegen weitere Mitarbeiter Disziplinarmassnahmen an.

UBS erwartet Gewinn für das dritte Quartal

Die UBS erwartet für das dritte Quartal einen «moderaten» Reingewinn - dies trotz des durch einen Händler in London verursachten Milliarden-Verlustes.

Sergio Ermotti will Investmentbank mit weniger Risiko

Der am Wochenende überraschend ins Amt gekommene neue Konzernchef der UBS will das Investmentbanking verkleinern und kundenorientierter machen. Das geht aus einer internen Mitteilung Sergio Ermottis an die Mitarbeitenden hervor.

UBS-Chef Ermotti will externen Mandate überprüfen

Sergio Ermotti präsidiert Immobiliengesellschaften, die in der Steueroase Panama domiziliert sind. Nun will er diese externen Mandate nochmals überprüfen, sofern er definitiv Konzernchef der UBS wird.

EU-Parlamentarier attackiert UBS nach Milliardendebakel

Der deutsche Fraktionschef der europäischen Sozialdemokraten ist mit der UBS nach ihrem Milliardendebakel hart ins Gericht gegangen: Martin Schulz bezweifelt, dass die Manager der Bank von den Spekulationen nichts gewusst hätten.

Weber erwägt angeblich früheren Start bei der UBS

Wann bekommt die UBS einen neuen Präsidenten? Laut einem Bericht würde der Deutsche Axel Weber lieber früher als später in den Verwaltungsrat der Grossbank wechseln.

Bericht: UBS beauftragt Headhunter mit CEO-Suche

Die UBS hat laut einem Pressebericht ein Headhunter-Unternehmen mit der Suche nach einem neuen CEO beauftragt. Ausserdem soll die Bank zu einem möglichen Kandidaten Kontakt aufgenommen haben.

Sergio Ermotti: Hart aber fair

Er ist erst seit April bei der UBS und schon interimistischer CEO: Sergio Ermotti. Der Tessiner verfügt über internationales Renommee - und einen fordernden und zugleich menschlichen Führungsstil.

Neuanfang bei der UBS gefordert

Politik und Medien betrachten den Rücktritt von UBS-Chef Grübel infolge des Londoner Debakels als Chance für einen Neuanfang der Bank. VR-Präsident Kaspar Villiger will die umstrittene Investmentbank behalten, aber deren Risiken herunterfahren.

Mit dem Abgang von UBS-Chef Oswald Grübel ist es für die Bank noch nicht getan. Die UBS müsse bei ihrer Strategie grundlegend über die Bücher, so die vorherrschende Meinung der Schweizer Presse.

Laut UBS-VR-Präsident Kaspar Villiger versuchte der Verwaltungrat in Singapur vergeblich, Grübel dazu zu bringen, seinen Rücktritt bis zur nächsten GV im Frühling 2012 aufzuschieben.

Sergio Ermotti - der Grübel-Nachfolger

Neuer interimistischer UBS-Chef ist seit Samstag Sergio Ermotti. Der 51-jährige Tessiner Banker gilt als profunder Kenner des Investmentbanking. Er wechselte erst vor einem Jahr zur UBS.

Grübel - Der ewige Händler

Oswald Grübels Rücktritt vom Chefposten bei der UBS markiert das Ende von über 40 Jahren Arbeit in der Schweizer Finanzwelt. Dem knorrigen Top-Banker steht der Verdienst zu, beide Schweizer Grossbanken aus schwersten Krisen geführt zu haben. Doch er hat sich auch zur Zielscheibe von Kritik gemacht.

Oswal Grübel übernimmt die volle Verantwortung für das Milliarden-Debakel in London. Nachfolgend der Original-Text einer internen Mitteilung, die Oswald Grübel seinen Mitarbeitern im Zusammenhang mit seinem Rücktritt als Konzernchef zukommen liess.

UBS-CEO Grübel tritt zurück

UBS-Konzernchef Oswald Grübel tritt per sofort zurück. Er übernimmt damit die volle Verantwortung für das Milliarden-Fiasko in London. Neuer CEO ad interim wird Sergio P. Ermotti. Die UBS hält auch nach dem Rücktritt am Investment Banking fest.

Grübel: Das grosse Schweigen

Flucht durch den Lieferanteneingang: Nach der VR-Sitzung der UBS in Singapur versuchte Oswald Grübel beflissentlich, den Kontakt mit den Medien zu vermeiden. Auf Fragen nach seiner Zukunft schüttelte er nur kommentarlos den Kopf.

Kriminelle Mitarbeiter: Kumulativer Schlamassel

Viele Unternehmen scheuen Ausgaben für Prävention und Kontrolle – und zahlen teuer dafür. Dabei gäbe es Mittel, um kriminelle Mitarbeiter zu erkennen.

Betrügerischer UBS-Händler bleibt in Haft

Der vergangene Woche festgenommene UBS-Trader muss weiterhin im Gefängnis bleiben - und das mindestens bis zur nächsten Anhörung Ende Oktober. Laut seinem Anwalt sollen ihm die Taten «unaussprechlich leid» tun.

UBS: Das Nachfolger-Raten beginnt

Er ist noch nicht zurückgetreten, da wird schon über mögliche Nachfolger von Oswald Grübel als UBS-Chef spekuliert. Eine deutsche Zeitung bringt den Namen eines Schweizers ins Spiel, der für die Deutsche Bank arbeitet.

Singapurs Staatsfonds enttäuscht über UBS-Fiasko

Der Singapurer Staatsfonds GIC, einer der Grossaktionäre der UBS, hat sich «enttäuscht und beunruhigt» über das Milliardenfiasko der Grossbank geäussert. Laut Medienberichten könnte der Staatsfonds personelle Änderungen an der UBS-Spitze verlangen.

Entscheidet sich Grübels Zukunft in Singapur?

Der UBS-Verwaltungsrat reist für eine Sitzung offenbar nach Singapur. Dort geht es laut Berichten um Einschnitte bei der Investmentbank - und die Frage, wer die Bank als CEO neu strukturieren soll.

UBS stellt Werbung weltweit ein

Die UBS hat ihre Werbemassnahmen auf der ganzen Welt für unbestimmte Zeit sistiert. Der Leiter Unternehmenskommunikation der Bank bestätigte die Nachricht.

Grübel gibt Rätsel auf

Denkt UBS-Chef Oswald Grübel nach dem Milliarden-Skandal von London über einen Rücktritt nach? In einem Interview bestritt er das - schlug wenig später aber schon ganz andere Töne an.

UBS: Zocker-Verlust noch höher als erwartet

Das Milliardendesaster bei der UBS ist noch grösser, als bislang erwartet: Der Verlust liegt 300 Millionen Dollar über der bisherigen Schätzung, teilte die Grossbank mit - und verriet weitere Details zum Fall.

UBS-Investmentbank: Kritik am System

Trotz der verzockten Milliarden will die UBS am Investmentbanking festhalten - allerdings wohl mit Abstrichen. Derweil hagelt es Kritik. Bundesrat Ueli Maurer stellt künftige Hilfsaktionen für Banken in Frage.

Grübel: «Ich denke nicht über einen Rücktritt nach»

Er fühlt sich verantwortlich, aber nicht schuldig: UBS-CEO Oswald Grübel gibt sich im Milliarden-Verlust-Skandal machtlos gegenüber Angestellten mit krimineller Energie.

UBS-Ehrenpräsident: Grübel wird gehen müssen

UBS-Ehrenpräsident Nikolaus Senn glaubt nicht, dass sich Oswald Grübel an der Spitze der Bank wird halten können. Er wirft dem CEO vor, persönliche Kontrollen vernachlässigt zu haben.

Carsten Kengeter, CEO UBS Investment Bank

Carsten Kengeter steht als Chef der Investment-Sparte im aktuellen UBS-Skandal in der Kritik. Im Dezember 2010 sprach er mit BILANZ im Interview über hohe Boni, die Aufholjagd der Investmentbank und Oswald Grübels fehlenden Sinn für Ornamente.

Kaspar Villiger: «Ein Jammer»

UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger geht davon aus, dass es sich bei dem jüngsten Betrugsfall um einen Einzelfall handelt. Den Vorfällen wolle man nun genau auf den Grund gehen.

Der betrügerische UBS-Trader soll die UBS offenbar selber auf seine Transaktionen aufmerksam gemacht haben. Bei internen Kontrollen blieben diese laut BBC unentdeckt. Der Banker soll noch heute vor Gericht erscheinen.

UBS-Kurssturz gestoppt - Fragezeichen bleiben

Die UBS-Aktie hat nach dem gestrigen Kurssturz Boden gefunden. Trotzdem erwarten Marktteilnehmer nach dem Milliardenverlust massive Folgen für die Investment Bank.

UBS im Visier der Ratingagenturen

Der Milliarden-Betrugsfall beim Investmentbanking der UBS hat Auswirkungen: Nach der Ratingagentur Moody's prüft nun auch Standard & Poor's eine Herabstufung der Bonität der Grossbank.

Zwei Milliarden: Eine Zahl wirft viele Fragen auf

Insider rätseln, wie der Milliardenverlust bei der UBS entstanden ist. Eigentlich sei ein solches Verlustgeschäft gar nicht möglich, sagt ein ETF-Händler.

Gericht entscheidet: UBS-Trader bleibt in Haft

Er soll seinem Arbeitsgeber einen Milliardenschaden zugefügt haben: Nun ist der festgenommene UBS-Banker in London vor Gericht erschienen - und laut Augenzeugen in Tränen ausgebrochen. Einer der Vorwürfe gegen ihn stammt bereits aus dem Jahr 2008.

Schweizer und Briten prüfen UBS-Kontrollsysteme

Eine Untersuchung soll die Umstände des UBS-Debakels klären und mögliche Fehler in Kontrollsystemen aufdecken: Die Schweizerische und die britische Finanzmarktaufsicht nehmen die Bank gemeinsam unter die Lupe.

Die Schweizer Börse hat am Donnerstag dank der aufkommenden Zuversicht in der Eurokrise zugelegt. Die Hiobsbotschaft der UBS über einen Milliardenverlust hielt die Gewinne allerdings in Grenzen.

Betrug in der Finanzwelt: Die Milliarden-Zocker

Ein Händler beschert einer Grossbank durch unautorisierte Geschäfte einen Milliardenschaden - der aktuelle Fall der UBS weckt Erinnerungen: Jérôme Kerviel verzockte das Geld der Société Générale, Yasuo Hamanaka fuhr riesige Verluste mit Kupfer ein und Nick Leeson brachte sogar eine Bank zu Fall.

UBS-Trader identifiziert

Das «Wall Street Journal» und die «Financial Times» wollen den betrügerischen UBS-Trader identifiziert haben. Der mutmassliche Täter arbeitet im Equity Team der UBS Investment Bank in London.

UBS-Skandal: Verhaftung in London

Hiobsbotschaft von der UBS: Ein Händler in London hat mit enormer krimineller Energie zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt - ein Verdächtiger wurde nun verhaftet. Der Image-Schaden für die Bank ist katastrophal.

UBS-Milliardenverlust: Für das Image eine Katastrophe

Die Grossbank UBS muss aufgrund von unerlaubten Geschäften eines Händlers im dritten Quartal voraussichtlich rote Zahlen schreiben. UBS-Chef Grübel sieht sich erneut mit einem grossen Vertrauensverlust bei Anlegern und Händlern konfrontiert.

UBS: Ermotti gibt private Mandate ab

Sergio Ermottis Mandate bei Immobiliengesellschaften, die in der Steueroase Panama domiziliert sind, haben in den letzten Tagen für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat die UBS angekündigt, dass ihr Interims-Chef seine privaten Mandate abgeben wird.

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SLI 874.2 -16.4 -1.8%
SMIM 1'118.6 -20.7 -1.8%
DAX 30 6'285.8 -149.9 -2.3%
EURO STOXX 215.2 -5.9 -2.7%
FTSE 100 5'266.4 -136.9 -2.5%
Dow Jones 30 Industrial 12'496.2 -6.7 -0.1%
NASDAQ 100 2'547.1 7.9 0.3%
S&P 500 1'316.6 0.6 0.1%
Nikkei 225 8'556.6 -172.7 -2.0%

Top und Flops

Name Kurs +/- +/- %
155.80 -0.60 -0.38
54.65 -0.30 -0.55
1'709.00 -16.00 -0.93
49.05 -0.53 -1.07
864.50 -9.50 -1.09
37.89 -1.03 -2.65
30.49 -0.83 -2.65
40.23 -1.14 -2.76
56.25 -2.45 -4.17
375.50 -18.90 -4.79
Name Kurs +/- +/- %
75.63 0.04 0.05
23.75 -0.08 -0.31
47.38 -0.43 -0.90
52.58 -0.50 -0.94
37.91 -0.45 -1.17
29.34 -1.16 -3.79
39.32 -1.64 -3.99
MAN
78.14 -3.30 -4.05
8.39 -0.37 -4.26
14.64 -0.77 -5.00
Name Kurs +/- +/- %
14.35 0.53 3.84
14.40 0.48 3.41
25.14 -0.12 -0.46
67.79 -0.61 -0.89
47.38 -0.43 -0.90
0.70 -0.04 -4.80
9.50 -0.49 -4.90
4.71 -0.26 -5.14
14.46 -0.80 -5.21
11.12 -0.73 -6.12

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