Meistgelesen

Videointerview

Der Schweizer Börsenprophet erwartet eine «ernsthafte und schmerzhafte» Korrektur. Hierzulande könnte es bald negative Zinsen geben – «das wäre Enteignung von Privateigentum», so Marc Faber im Video. Mehr...

VonAndrea Marthaler
17.12.2014
Französischer Unternehmer schluckt Orange Schweiz
Milliarden-Deal

Xavier Niel ist hierzulande wenig bekannt, in der Telekombranche aber ein Gigant. Dass er Orange Schweiz kauft, löst fast schon ein Erdbeben aus und bedroht Branchenprimus Swisscom. Mehr...

18.12.2014
Diese Firmen bedroht Russlands Krise am meisten
Währungskrise

Viele Unternehmen sind in Russland engagiert. Die Krise hat nun einen Milliardendeal bei BASF platzen lassen – und gefährdet weitere Einnahmen. Allen voran bei einem Konzern mit Sitz in der Schweiz. Mehr...

VonKaren Merkel
18.12.2014
Was die SNB-Negativzinsen für die Sparer bedeutet
Einfluss

Die Schweizer Nationalbank führt Strafzinsen ein. Zunächst tangiert die Massnahme nur einige Geschäftsbanken. Doch das Beispiel Euro-Zone zeigt: Auch Firmen und Sparer könnten das zu spüren bekommen. Mehr...

VonDominic Benz und Mathias Ohanian
18.12.2014
Ausblick: Ölpreissturz sorgt 2015 für riesige Umverteilung
Ausblick

Der Ölpreisverfall treibt Länder wie Russland oder Venezuela an den Rand des Ruins. Andere Volkswirtschaften – wie die Schweiz – profitieren jedoch. Die Weltkonjunktur erhält einen Schub. Mehr...

VonMathias Ohanian
17.12.2014
Beinahe-Kollision im Schweizer Luftraum
Luftfahrt

Im Luftraum über dem Militärflugplatz Payerne sind sich zwei Schweizer Kampfjets und ein Privatflugzeug gefährlich nahe gekommen. Der Vorfall ereignete sich bereits Ende November und wird untersucht. Mehr...

18.12.2014
Reaktion auf Frankenhoch: SNB führt Negativzinsen ein
Unerwartet

Ein geldpolitischer Paukenschlag: Die Nationalbank reagiert mit Strafzinsen auf den starken Franken. Zuvor intervenierte sie offenbar bereits massiv, um die Frankengrenze zu verteidigen. Mehr...

18.12.2014

Anzeige

Barclays-Chef zum Kulturwandel: Wer nicht spurt, muss gehen

Es weht ein neuer Wind bei Barclays: Mitarbeiter, welche den angekündigten Kulturwandel innerhalb der Bank nicht mittragen wollen, müssen das Finanzhaus verlassen. So will es jedenfalls der neue Chef.

17.01.2013

Der neue Barclays-Chef Antony Jenkins will bei der britischen Grossbank aufräumen. Wer bei dem angekündigten Kulturwandel nicht mitziehe und sich nicht an die neuen Grundsätze halte, müsse das Institut verlassen, kündigte er an.

«Für diese Mitarbeiter habe ich eine klare Botschaft: Barclays ist nicht mehr der richtige Arbeitgeber für euch. Die Regeln haben sich geändert. Ihr werdet euch bei Barclays nicht wohlfühlen, und, um ehrlich zu sein, wir würden uns nicht wohlfühlen, wenn ihr weiter unsere Kollegen seid.» Jenkins hat im August die Nachfolge von Bod Diamond angetreten, der nach einem Skandal um die Manipulation des Referenzzinssatzes Libor seinen Hut nehmen musste. Seitdem hat sich Jenkins - ähnlich wie die Führung der Deutschen Bank und andere Banker - mehrmals für einen Sinneswandel in der Finanzbranche ausgesprochen.

«Über 20 Jahre hinweg sind die Banken immer aggressiver geworden, haben sich zu sehr auf kurzfristige Gewinne konzentriert und die Bedürfnisse von Kunden und der Gesellschaft dabei aus den Augen verloren», erklärte er nun in der Mitteilung an die rund 140'000 Barclays-Mitarbeiter. Auch Barclays sei gegen diese Entwicklung nicht immun gewesen.

Damit sich das Gebaren bei der Bank ändert, soll die Bezahlung der Barclays-Mitarbeiter künftig unter anderem vom Sozialverhalten und gesellschaftlichem Engagement abhängen. Seine neue Strategie mit allen Details will Jenkins am 12. Februar vorstellen. Die fünf Werte, die dabei im Mittelpunkt stehen sollen, verriet er bereits: Respekt, Integrität, Service, Exzellenz und Verantwortung.

(muv/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Bank Barclays

Der neue Barclays-Chef Antony Jenkins will bei der britischen Grossbank aufräumen. Wer bei dem angekündigten Kulturwandel nicht mitziehe und sich nicht an die neuen Grundsätze halte, müsse das Institut verlassen, kündigte er an.

«Für diese Mitarbeiter habe ich eine klare Botschaft: Barclays ist nicht mehr der richtige Arbeitgeber für euch. Die Regeln haben sich geändert. Ihr werdet euch bei Barclays nicht wohlfühlen, und, um ehrlich zu sein, wir würden uns nicht wohlfühlen, wenn ihr weiter unsere Kollegen seid.» Jenkins hat im August die Nachfolge von Bod Diamond angetreten, der nach einem Skandal um die Manipulation des Referenzzinssatzes Libor seinen Hut nehmen musste. Seitdem hat sich Jenkins - ähnlich wie die Führung der Deutschen Bank und andere Banker - mehrmals für einen Sinneswandel in der Finanzbranche ausgesprochen.

«Über 20 Jahre hinweg sind die Banken immer aggressiver geworden, haben sich zu sehr auf kurzfristige Gewinne konzentriert und die Bedürfnisse von Kunden und der Gesellschaft dabei aus den Augen verloren», erklärte er nun in der Mitteilung an die rund 140'000 Barclays-Mitarbeiter. Auch Barclays sei gegen diese Entwicklung nicht immun gewesen.

Damit sich das Gebaren bei der Bank ändert, soll die Bezahlung der Barclays-Mitarbeiter künftig unter anderem vom Sozialverhalten und gesellschaftlichem Engagement abhängen. Seine neue Strategie mit allen Details will Jenkins am 12. Februar vorstellen. Die fünf Werte, die dabei im Mittelpunkt stehen sollen, verriet er bereits: Respekt, Integrität, Service, Exzellenz und Verantwortung.

(muv/sda)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Börsenexperte Marc Faber: «Kurssturz um 30 Prozent». Mehr

Peter Spuhler ist Unternehmer des Jahres 2014. Mehr

«Geld ist ein untauglicher Indikator für Erfolg». Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...