Meistgelesen

Die Zeitbombe für Athen tickt immer lauter
Schuldenstreit

Griechenland versucht fieberhaft die Staatspleite abzuwenden. So soll der Hafen von Piräus nun doch privatisiert werden. Der Kurswechsel der Regierung verdeutlicht, wie akut die Finanznöte sind. Mehr...

28.03.2015
Co-Pilot kündigte seine spätere Bekanntheit an
Absturz

Eine ehemalige Freundin spricht über ihre Erfahrungen mit dem Co-Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine. Einst sagte er ihr einen Satz, den sie nun nicht mehr aus dem Kopf bringt. Mehr...

28.03.2015
Griechenland gerät immer mehr in Schieflage
Minus

Die Wolken über Athen werden dunkler. In der Staatskasse soll eine zusätzliche Lücke von bis zu zwanzig Milliarden Euro klaffen. Schuld ist nicht zuletzt der Stopp von bereits eingeleiteten Reformen. Mehr...

28.03.2015
Todespilot war offenbar schwer psychisch krank
Details

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hatte laut Medienberichten schwerwiegende psychische Probleme. Ermittler sollen entsprechende Medikamente in seiner Wohnung gefunden haben. Mehr...

28.03.2015
In den letzten Jahrzehnten gab es bei AT&T keinen einzigen Dividendenausfall
Aktien

Qualität und Dividende sind nicht zu schlagen an der Börse. Das beweisen die Dividendenaristokraten. Diese langjährigen Dividendenzahler bieten geringeres Risiko und bessere Performance als der Markt. Mehr...

VonJürgen Büttner
27.03.2015
Experten befürchten eine weitere Eskalation der Situation im Jemen.
Rohstoffe

Nach wochenlanger Kurserosion sind Öl und Gold zurück. Der Konflikt in Jemen und die Angst vor einem Flächenbrand treiben die Preise der beiden Rohstoffe. Da ist noch mehr drin. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
27.03.2015
Die Welt blickt auf die Meerenge vor Jemen
Konflikt

Die Meerenge Bab al-Madab liegt an Jemens Küste. Täglich passieren viele Millionen Liter Öl das Nadelöhr. Und im Land hat gerade ein internationaler Kampfeinsatz begonnen. Das sorgt für Turbulenzen. Mehr...

VonNando Sommerfeldt & Holger Zschäpitz («Die Welt»)
27.03.2015

Anzeige

Die Chronik des Libor-Skandals Mehrere internationale Grossbanken haben über lange Zeit den Interbanken-Zinssatz manipuliert. «Libor-Gate» ist ein Finanzskandal von noch nicht (be)greifbarem Ausmass. Zum Dossier...

Deutsche Bank: 80 Millionen Bonus für einen Banker

Einen Bonus von 80 Millionen Euro soll die Deutsche Bank einem Investmentbanker für das Jahr 2008 genehmigt haben. Mittlerweile wird gegen den Mann wegen Libor-Manipulationen ermittelt.

13.02.2013

Die Deutsche Bank hat im Jahr 2009 einem einzelnen Investmentbanker einen Rekordbonus von 80 Millionen Euro für das zurückliegende Jahr genehmigt. Das berichtet der «Stern». Demnach sollte mit dieser Summe der Zinsspekulant Christian Bittar belohnt werden, gegen den inzwischen wegen der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor ermittelt wird und den die Bank 2011 entlassen hat.

Zum Vergleich: Der damalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann habe zu seiner besten Zeit 14 Millionen Euro im Jahr verdient, Festgehalt plus Bonus, schreibt das Magazin. Für das Finanzkrisenjahr 2008 kassierte der Schweizer demnach 1,4 Millionen Euro - auf einen Bonus verzichtete er damals, wie alle anderen Vorstandsmitglieder auch.

Der Bonus-Anspruch von Bittar ergab sich laut «Stern»-Informationen aus einer vertraglichen Formel, nach der dem Investmentbanker ein fixer Prozentsatz der von ihm erzielten Spekulationsgewinne zustand.

Der Gewinn soll in einem Jahr 500 Millionen Euro betragen haben. Der Vorstand habe Anfang 2009 den Bonus-Anspruch akzeptiert und lediglich beschlossen, die Auszahlung über mehrere Jahre zu strecken. Als Bittar 2011 die Bank verlassen musste, wurden die letzten 40 Millionen Euro einbehalten, heisst es weiter.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich nicht zu dem konkreten Fall äussern. Der heutige Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain - in dessen Zuständigkeit die Zinsspekulationen damals fielen - erklärte laut der Nachrichtenagentur dpa im Januar 2013, derartige Vergütungsmodelle gebe es bei der Bank seit der Finanzkrise nicht mehr.

(tno/rcv)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die Deutsche Bank hat im Jahr 2009 einem einzelnen Investmentbanker einen Rekordbonus von 80 Millionen Euro für das zurückliegende Jahr genehmigt. Das berichtet der «Stern». Demnach sollte mit dieser Summe der Zinsspekulant Christian Bittar belohnt werden, gegen den inzwischen wegen der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor ermittelt wird und den die Bank 2011 entlassen hat.

Zum Vergleich: Der damalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann habe zu seiner besten Zeit 14 Millionen Euro im Jahr verdient, Festgehalt plus Bonus, schreibt das Magazin. Für das Finanzkrisenjahr 2008 kassierte der Schweizer demnach 1,4 Millionen Euro - auf einen Bonus verzichtete er damals, wie alle anderen Vorstandsmitglieder auch.

Der Bonus-Anspruch von Bittar ergab sich laut «Stern»-Informationen aus einer vertraglichen Formel, nach der dem Investmentbanker ein fixer Prozentsatz der von ihm erzielten Spekulationsgewinne zustand.

Der Gewinn soll in einem Jahr 500 Millionen Euro betragen haben. Der Vorstand habe Anfang 2009 den Bonus-Anspruch akzeptiert und lediglich beschlossen, die Auszahlung über mehrere Jahre zu strecken. Als Bittar 2011 die Bank verlassen musste, wurden die letzten 40 Millionen Euro einbehalten, heisst es weiter.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich nicht zu dem konkreten Fall äussern. Der heutige Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain - in dessen Zuständigkeit die Zinsspekulationen damals fielen - erklärte laut der Nachrichtenagentur dpa im Januar 2013, derartige Vergütungsmodelle gebe es bei der Bank seit der Finanzkrise nicht mehr.

(tno/rcv)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS, CS und Bär in Petrobras-Skandal involviert. Mehr

Novartis, Zurich und ABB machen Druck auf Bundesrat. Mehr

Sulzer senkt Kaderlöhne, Stellenabbau möglich. Mehr

SV Group will Ikea-Hotel Moxy in die Schweiz bringen. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...