Italiens Modelabels ziehen in die Schweiz

Im Tessin lassen sich immer mehr italienische Luxuslabels nieder. Die Schweiz ist ein Grund dafür, dass die Modefirmen einigermassen unbeschadet durch die Eurokrise kommen.

17.08.2012

Immer mehr italienische Modelables der Luxusklasse ziehen in die Schweiz oder errichten im Kanton Tessin Fabrikationshallen und Logistikzentren, schreibt die «Wirtschaftswoche» in ihrer Online-Ausgabe. So etwa auch Zegna - die Firma produziert im Tessin massgeschneiderte Anzüge.

Keine 20 Kilometer entfernt vom Grenzübergang Como-Chiasso befindet sich ein Modedistrikt mit rund 4000 Beschäftigten. Italienische Modemacher haben hier neue Logistikzentren, Hauptverwaltungen und zu einem Teil auch Produktionsanlagen aufgebaut.

Rund 400 Millionen Euro haben die italienischen Luxuslabel in den vergangenen Jahren im Tessin investiert. Jüngster Neuzugang ist der Florentiner Gucci-Konzern, der an der Nordspitze des Lago Maggiore ein neues Logistikzentrum für 40 Millionen Euro gebaut hat, berichtet die «Wirtschaftswoche».

Auch Giorgio Armani, Versace, Guess und The North Face haben ihre Quartiere in der Schweiz aufgeschlagen.

Die Vorteile der Schweiz liegen für die Modefirmen auf der Hand: In Italien müssen Unternehmen im Durchschnitt 43 Prozent Steuern zahlen, in der Schweiz sind es maximal 25 Prozent. Auch bei Infrastruktur, Transport- und Verwaltungskosten hat die Schweiz Vorteile. Die Autobahngebühren sind niedriger als in Italien. Hinzu kommen weniger Bürokratie und mehr Sicherheit in der Gesetzgebung.

Der Standortwechsel in die Schweiz sei ein Grund dafür, dass die italienische Luxusindustrie unbeschadet durch die Euro- und Finanzkrise gekommen sei, schreibt die «Wirtschaftswoche».

(chb)

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Immer mehr italienische Modelables der Luxusklasse ziehen in die Schweiz oder errichten im Kanton Tessin Fabrikationshallen und Logistikzentren, schreibt die «Wirtschaftswoche» in ihrer Online-Ausgabe. So etwa auch Zegna - die Firma produziert im Tessin massgeschneiderte Anzüge.

Keine 20 Kilometer entfernt vom Grenzübergang Como-Chiasso befindet sich ein Modedistrikt mit rund 4000 Beschäftigten. Italienische Modemacher haben hier neue Logistikzentren, Hauptverwaltungen und zu einem Teil auch Produktionsanlagen aufgebaut.

Rund 400 Millionen Euro haben die italienischen Luxuslabel in den vergangenen Jahren im Tessin investiert. Jüngster Neuzugang ist der Florentiner Gucci-Konzern, der an der Nordspitze des Lago Maggiore ein neues Logistikzentrum für 40 Millionen Euro gebaut hat, berichtet die «Wirtschaftswoche».

Auch Giorgio Armani, Versace, Guess und The North Face haben ihre Quartiere in der Schweiz aufgeschlagen.

Die Vorteile der Schweiz liegen für die Modefirmen auf der Hand: In Italien müssen Unternehmen im Durchschnitt 43 Prozent Steuern zahlen, in der Schweiz sind es maximal 25 Prozent. Auch bei Infrastruktur, Transport- und Verwaltungskosten hat die Schweiz Vorteile. Die Autobahngebühren sind niedriger als in Italien. Hinzu kommen weniger Bürokratie und mehr Sicherheit in der Gesetzgebung.

Der Standortwechsel in die Schweiz sei ein Grund dafür, dass die italienische Luxusindustrie unbeschadet durch die Euro- und Finanzkrise gekommen sei, schreibt die «Wirtschaftswoche».

(chb)

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