Es ist eine bewährte Strategie von zweifelhafter Sorte: Immer wieder versuchen Scharlatane, das schnelle Geld zu machen, indem sie ihrer Firma oder ihrem Geschäft trendy Namen geben. Mit dem Boom bei den Kryptowährungen ist das vor allem in jenem Bereich wieder zu beobachten. 

Warum seine Firma nicht «Krypto-Irgendwas» nennen oder «Irgendwas-Blockchain» (wegen der Technologie hinter Kryptowährungen)?

Menschen zahlen leichthändig für Fantasienamen

Wie das Beispiel Signal Advance zeigt, bezahlen viele Menschen leichthändig Geld für Fantasienamen – und der Trick kann funktionieren.

Dies auch, weil klassische Medien an Renommee verloren und Soziale Medien an Bedeutung gewonnen haben. Anscheinend verlassen sich Anleger auch bei Geldentscheiden manchmal blind auf irgendeinen Twitter-, Youtube-, Facebook- oder Was-Weiss-Ich-Account.

Das ist fahrlässig. Klassische Medien haben noch immer ein zuverlässigeres Kontrollprozedere als diese Sozialen Medien, selbst wenn diese – wie Facebook – tausende Kontrolleure anstellen, die Inhalte auf den Kanälen überwachen sollen.

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Natürlich wäre die Strategie mit dem trendy Namen auch für das Internetportal HZ reizvoll. Wir könnten es etwa auf HZ Signal umbenennen und so neue Leserströme ködern. Warum nicht? Weil wir unsere Leser nicht veräppeln wollen.