Die Börsen sind deutlich von ihren Höchstständen entfernt – und obwohl nicht unbedingt erfreulich, lässt es doch viele Anlegerinnen und Anleger hoffen. Sie glauben, dass nun eine Bodenbildung stattgefunden hat und die Kurse sich in den nächsten zwei Quartalen erholen werden. Aber das ist unwahrscheinlich. Einige Antworten auf zentrale Anlegerfragen:

1. Können die Zentralbanken den Börsen helfen?

Insbesondere die US-Zentralbank Fed, aber auch die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Finanzmärkte nach der globalen Finanzkrise dauerhaft und massiv unterstützt. Die US-Zentralbank Fed ist dadurch nach und nach praktisch zum «Only Game in Town» geworden, zum alles überstrahlenden Bestimmungsfaktor an den Börsen. Bis vor kurzem orientierte sich die Fed für ihre Geldpolitik vor allem an den Aktienmärkten. Sobald die Aktienkurse schwächelten, sprang die US-Zentralbank den Börsen bei. Viele Börsianerinnen und Börsianer machen dieses Verhalten für Kursübertreibungen und eine gestörte Preisfindung an den Finanzmärkten verantwortlich.

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