Digitalisierung ist in aller Munde, lässt jedoch viel Raum für Interpretationen offen. Wie ist der aktuelle Stand in der beruflichen Vorsorge?

Es gibt viele verschiedene Dimensionen von Digitalisierung in der zweiten Säule. Drei Aspekte sind zentral: die Verbindung zwischen unterschiedlichen Vorsorgeeinrichtungen, zwischen Arbeitgeber und Pensionskasse und zwischen Arbeitnehmer und Pensionskasse. Intern haben Pensionskassen Verwaltungssysteme, die möglichst automatisiert und integriert sind. Bei der Verbindung von Pensionskassen und Freizügigkeitseinrichtungen geht es vor allem um den Austausch von Freizügigkeitsleistungen. Dieser Austausch passiert gemäss Statistik etwa eine Million Mal pro Jahr – zum Beispiel, wenn ein Versicherter eine Freizügigkeitsleistung erhält aufgrund eines Stellenwechsels. Das Übertragen von Geld selbst ist hoch digitalisiert. Komplexer ist das Übertragen der Metadaten, also der Stammdaten des Versicherten wie Geburtsdatum und Geschlecht, und die Erfassung der Entwicklung von Freizügigkeitsguthaben, Einbau in Altersguthaben usw. Das geschieht heute zu über 90 Prozent tatsächlich noch auf Papier.

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Also die Information wird quasi zu Fuss und per Hand übertragen?

Ja, das muss man sich so vorstellen: Pensionskasse A ...

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