Der Swiss fehlt es an Kabinenpersonal. Deshalb streicht sie viele Flüge, eben erst wieder 700 Flüge bis zum Herbst. Dabei hatte sie vor einem Jahr 334 Angestellten in der Kabine gekündigt. Deren Gewerkschaft, die Kapers, hatte die Swiss-Führung gewarnt. Die Airline werde ausbluten. 334 Leute weg, das bedeutet, 14 Airbus-Kurzstreckenflieger weniger zu betreiben. 

Fünf Monate später, Anfang 2022, versuchte die Swiss-Führung, diese 334 Leute zurückzuholen. «Doch nur rund die Hälfte ist zurückgekommen», sagt Kapers-Sprecher Jörg Berlinger. Und die andere Hälfte? «Wir wissen es nur vom Hörensagen», sagt der 43-Jährige. 

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