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Konzernchef Alfred Moeckli nimmt bei der VP Bank den Hut

Alfred W. Moeckli, CEO VP Bank, spricht anlaesslich einer Bilanzmedienkonferenz in Zuerich, am Dienstag 7. Maerz 2017. Die VP Bank erwirtschaftete 2016 einen Konzerngewinn von 58 Millionen Schweizer Franken. Die VP Bank betreute Ende 2016 Kundenvermoegen im Gesamtwert von 35,8 Milliarden Franken - ein Plus von 2,8 Prozent. (KEYSTONE/Siggi Bucher)
Alfred Moeckli: Seit 2013 leitete er die VP Bank.Quelle: Keystone

Moeckli verlässt überraschend Ende Monat seinen Posten. Vorübergehend wird Urs Monstein die Leitung des Liechtensteiner Instituts übernehmen.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Bei der liechtensteinischen VP Bank kommt es zu einem überraschenden Abgang an der Konzernspitze. Unternehmenschef Alfred Moeckli verlasse die Bank per Ende Januar 2019, teilte das Institut am Dienstag mit. Interimistisch übernimmt Chief Operating Officer Urs Monstein die Konzernleitung.

Der Verwaltungsrat und Alfred Moeckli hätten sich entschieden, ihre Zusammenarbeit nicht weiter fortzusetzen, hiess es in der Mitteilung weiter. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses erfolge aber einvernehmlich im Rahmen einer vorgezogenen, altersbedingten Nachfolgeplanung.

Der Verwaltungsrat danke Moeckli denn auch für seine Verdienste und sein grosses Engagement, hiess es in der Mitteilung weiter.

Die Suche nach einem Nachfolger läuft

Moeckli stand seit 2013 dem Group Executive Management der VP Bank Gruppe vor. Der Suchprozess für seine Nachfolge wurde gemäss Mitteilung bereits eingeleitet. Dabei würden sowohl interne als auch externe Kandidaturen evaluiert, schrieb die Bank weiter.

Urs Monstein ist seit Mai 2018 Chief Operating Officer der VP Bank und wird mit sofortiger Wirkung ad interim die Leitung des Group Executive Managements übernehmen.

Die VP Bank hatte vor rund einer Woche ein rückläufiges Konzernergebnis für 2018 vorangemeldet. Es resultierte unter dem Strich ein um 17 Prozent tieferer Konzerngewinn von rund 55 Millionen Franken.

(sda/mbü/mlo)

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