Die Immobilienpreise haben in der Pandemie zugenommen, aber die grösste Immo-Aktie notiert immer noch mit deutlichem Corona-Abschlag. Das Papier der Oltener Firma Swiss Prime Site (SPS), die den Sitz nach Zug verlegen will, hat seit Januar 2020 über 20 Prozent verloren. In der Spitze ging es sogar 35 Prozent runter.

Das Problem ist die Ausrichtung auf Detailhandels- und Geschäftsflächen. Im Portfolio des Unternehmens sind 184 Liegenschaften, häufig erstklassige Standorte. In Basel gehören der Messeturm und der Stücki Park zu den bekanntesten Investments des Konzerns. In Luzern das Gotthardgebäude, in St. Gallen die Shopping Arena und in Zürich der Prime Tower sowie das Jelmoli-Haus. Der Wert des ganzen SPS-Portfolios summiert sich auf fast 13 Milliarden Franken.

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