Ernste Warnungen vor übertriebenen Preisen gibt es seit mindestens fünf Jahren. So berichtete die «Financial Times» bereits im September 2015, dass eine wachsende Zahl von Investoren und Investorinnen die Aktienkurse für übertrieben halte und von einem grossen Crash-Risiko ausgehe. Aber abgesehen von wenigen kurzen Schreckensmomenten, etwa 2018 oder 2020, sind die Aktiennotierungen immer weiter in die Höhe geklettert.

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Selbst eine weltweite Pandemie konnte die Aufwärtsbewegung nur unterbrechen, nicht stoppen. Manche Investoren und Investorinnen nehmen deshalb Warnungen vor einer Blase oder einem heftigen Kurssturz kaum noch ernst. Zu lange schon haben die Warnenden falsch gelegen. Aber das könnte sich als Fehler erweisen.