Es war ein Statement, wie es Investorinnen und Investoren lieben. Thomas von Planta, Verwaltungsratspräsident der Baloise bekräftigte kürzlich, dass der Versicherer seine Investoren am Unternehmensgewinn teilhaben lassen wolle, selbst wenn die Zeiten anspruchsvoll seien. «Unsere Valoren sind Dividendenaktien», sagte er. «Das wird so bleiben.» In den vergangenen zwei Jahren zahlte die Baloise jeweils eine Dividende von 6,8 und 6,4 Franken. Macht eine Dividendenrendite von 4 Prozent. In Zeiten, in denen Unternehmen wegen Corona-bedingter Umsatzausfälle leiden und die Sparkonti unverzinst bleiben, sind 4 Prozent beachtlich.

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Ähnliches zeigt sich bei der Swiss Re: Der Rückversicherer bleibt ein Dividendenbollwerk, selbst in stürmischen Zeiten. Zwar musste hier vergangenes Jahr infolge der Pandemie ein Verlust von 0,9 Milliarden Franken ausgewiesen werden. Dennoch wurde weiterhin eine Dividende von 5.90 Franken ausgeschüttet. Im laufenden Jahr rechnen Analysten und Analystinnen mit einer ähnlich hohen Dividende. Das ergibt unter dem Strich eine Dividendenrendite von rund 6 Prozent. Was die Swiss Re wohl einmal mehr an die Spitze der Schweizer Dividendenzahler katapultieren wird.