Insgesamt könnte Omikron im Jahr 2022 das BIP-Wachstum der Schweiz auf 1,3 Prozent drücken, teilte BAK Economics am Mittwoch mit. Aktuell und ohne Omikron gehen die Forscher beim Schweizer Bruttoinlandprodukt von einer Zunahme um 3 Prozent aus.

Falls sich die Befürchtungen bestätigen, dass Omikron deutlich ansteckender ist und den Immunitätsschutz zumindest teilweise aushebeln kann, würden sich die wirtschaftlichen Aussichten deutlich verschlechtern, halten die BAK-Ökonomen fest.

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Denn neue Lockdowns könnten den privaten Konsum ähnlich wie Anfang 2021 drücken. Und die Industrie befinde sich heute bereits in einer fragilen Ausgangslage und leide unter Lieferkettenproblemen.

Hierbei handle es sich um Modellrechnungen, betonen die BAK-Ökonomen. Die nächsten Tage und Wochen würden mit zunehmenden Erkenntnissen zur Omikron-Mutation zeigen, wie stark die Belastung tatsächlich ausfallen werde.