Nachdem der Umsatz 2020 um 15 Prozent zurückgefallen war, konnten die Genfer im darauffolgenden Jahr kräftig zulegen: Der Umsatz wuchs laut Mitteilung vom Donnerstag um gut 14 Prozent auf 6,41 Milliarden Franken. Bis zum Vorkrisenumsatz, der 2019 bei 6,60 Milliarden Franken gelegen hatte, haben es die Genfer es damit aber noch nicht ganz geschafft.

Marge gesteigert

SGS steigerte im abgelaufenen Jahr trotzdem auch die Profitabilität: Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis nahm um rund 17 Prozent auf 1055 Millionen Franken zu, und die dazugehörige Marge rückte um 0,4 Prozentpunkte auf 16,5 Prozent vor. Damit hat SGS die Vorgaben der Analysten in etwa getroffen.

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Unter dem Strich verblieb ein unbereinigter Gewinn von 655 Millionen Franken nach zuvor 480 Millionen. Daraus will SGS den Aktionärinnen und Aktionären eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 80.00 Franken die Aktie ausbezahlen.

Mit dem Anfang Jahr implementierten neuen strategischen Plan habe man schon signifikante Fortschritte gemacht, wurde CEO Frankie Ng im Communiqué zitiert. Die «starke Performance» im Jahr 2021 habe diesen strategischen Fokus noch einmal bestätigt.

Mit Blick nach vorne gibt das Unternehmen bekannt, dass für 2022 eine weitere Margenverbesserung zum adjustierten Betriebsgewinn erwartet wird. Die Höhe der Dividende soll mindestens gehalten werden, und das organische Wachstum soll im mittleren einstelligen Bereich zu liegen kommen.

Am Investorentreffen im Mai hatte das Management bis 2023 durchschnittlich ein jährliches Umsatzwachstum (CAGR) im hohen einstelligen Prozentbereich sowie die Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses von mehr als 10 Prozent in Aussicht gestellt. Das organische Wachstum soll dabei im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen und die Dividende werde man stabil halten oder gar erhöhen. Diese Ziele wurden nun bestätigt.