Der weltgrösste Elektronik-Auftragsfertiger hat vom Trend zum Homeoffice in der Viruskrise profitiert und eine grosse Nachfrage nach Telekommunikationsgeräten verzeichnet. Der Nettogewinn habe im dritten Quartal bei 30,8 Milliarden Taiwan Dollar (rund eine Milliarde Euro) gelegen und damit auf dem Vorjahresniveau verharrt, teilte Foxconn mit, das unter anderem Apple zu seinen Kunden zählt. Analysten hatten hingegen einen Rückgang auf 28,6 Milliarden Taiwan Dollar befürchtet. Der Umsatz sei um sieben Prozent gesunken, da Kunden die Markteinführung neuer Produkte verzögert hätten.

Konzern-Chef Liu Young-way erwartet in den kommenden Monaten angetrieben vom neuen iPhone 12 von Apple eine starke Nachfrage sowohl nach Smartphones als auch nach Servern.

Apple-Produkte: Arbeiter bluten für Herstellung

Für Beobachter gehen die fabelhaften Gewinne von Apple auf Kosten der Arbeiter bei den Zulieferern. Diese würden bis aufs Letzte ausgepresst. Mehr zu den Vorwürfen gegen Pegatron und Co. lesen Sie im Artikel von 2015 hier.

(Reuters)