Die Walliser Polizei bestätigte damit gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die von der Westschweizer Zeitung "Le Nouvelliste" Mitte Oktober veröffentlichten Informationen. Insgesamt sind demnach elf Diebstähle bestätigt, die meisten davon begangen im Unter- und im Zentralwallis.

In Chamoson waren im Auftrag der Weinbauernvereinigung Kontrollrundgänge gemacht worden. Denn in den Walliser Weinbergen werden jedes Jahr Trauben gestohlen. Aber die "katastrophale Ernte" in diesem Jahr wegen des schlechten Wetters könnte gemäss Christian Zuber, Sprecher der Walliser Kantonspolizei, einen Einfluss auf die grosse Menge gestohlener Trauben gehabt haben.

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Frost, Hagel und Mehltau haben die Schweizer Weinberge in diesem Jahr weitgehend in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings waren nicht alle Regionen gleich stark betroffen. Eine definitive Bilanz kann noch nicht gezogen werden.