Seit vergangenen Freitag hat der Goldpreise um etwa 50 Dollar zugelegt, kurz vor der Jahreswende hatte das Edelmetall noch etwa 100 Dollar weniger gekostet.

Hintergrund sind die Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze. Marktteilnehmer steuern in ungewissen Zeiten vermehrt Sachwerte wie Gold an, während riskantere Anlagen wie Aktien eher an Wert verlieren.

Gebremst wird das Edelmetall jedoch durch vielerorts steigende Kapitalmarktzinsen, die das zinslose Gold im Vergleich zu zinstragenden Anlagen weniger lukrativ erscheinen lassen. Hinzu kommt der zuletzt aufwertende US-Dollar, der ein Hemmnis für die Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollarraums darstellt. Gold wird in der Regel in der US-Währung gehandelt.

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