Die Abkommen werden es den beiden Staaten ermöglichen, ihre Zusammenarbeit im Bereich der Migration, insbesondere der Rückkehr, zu verstärken, wie das Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Dienstag mitteilte.

Das erste Abkommen vereinfache es, Staatsangehörigen von Kap Verde, die in die Schweiz reisen wollen, ein Visa für einen kurzfristigen Aufenthalt zu erteilen - und umgekehrt. Die Visum-Erteilung werde damit auch an das europäische System angepasst.

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Beim zweiten Abkommen handle es sich um ein Rückübernahmeabkommen. Damit sollen die Verfahren zur Identifizierung und Ausstellung von Reisedokumenten für Staatsangehörige von Kap Verde, die sich ohne Bewilligung in der Schweiz aufhalten, verbessert und beschleunigt werden. Derzeit sei es schwierig, diese Personen zurückzuführen, insbesondere wenn sie Straftaten begangen haben, schreibt das EJPD.

Gemäss EJPD leben etwa 900 Staatsangehörige von Kap Verde in der Schweiz. Fast alle hätten eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung.