Zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember gaben Konsumentinnen und Konsumenten in den Vereinigte Staaten insgesamt 257,8 Milliarden Dollar im Internet aus. Das entsprach einem Plus von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie aus einer am Mittwoch publizierten Studie von Adobe Analytics hervorging. Grundlage der Analyse waren mehr als eine Billion Besuche auf rund hundert US-Einzelhandelswebsites.

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Besonders umsatzstark war die Phase rund um Thanksgiving. An 25 Tagen wurden jeweils mehr als vier Milliarden Dollar umgesetzt, nach 18 solchen Tagen im Jahr zuvor. Die sogenannte Cyber Week zwischen Thanksgiving und Cyber Monday brachte allein 44,2 Milliarden Dollar ein. Der Cyber Monday übertraf mit 14,25 Milliarden Dollar erneut den Black Friday.

Höchste Preisnachlässe bei Elektronik

Der Anteil der Einkäufe über Mobiltelefone stieg weiter an und machte 56,4 Prozent aller Transaktionen aus. Am Weihnachtstag lag der Mobile-Anteil sogar bei über zwei Dritteln. Die höchsten Preisnachlässe wurden im Bereich Elektronik gewährt, gefolgt von Spielwaren und Bekleidung. Umsatzstärkste Warengruppe blieb ebenfalls die Elektronik vor Kleidung und Möbeln.

Auffällig war zudem der verstärkte Einsatz generativer KI bei der Suche nach Angeboten und Produktinformationen. Der von KI-Diensten ausgehende Traffic zu Händlerseiten nahm binnen eines Jahres um fast 700 Prozent zu. Auch soziale Netzwerke gewannen an Bedeutung und vermittelten 4,6 Prozent der gesamten Onlineumsätze, ein kräftiges Plus gegenüber dem Vorjahr.