Der Nettoumsatz stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 3,1 Prozent auf 1,75 Milliarden Franken an. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 bedeutet dies aber immer noch ein Rückgang von knapp 14 Prozent. Ab dem Monat März hätten die Impffortschritte und die Lockerungen aber für eine zunehmende Erholung gesorgt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Rückkehr zu schwarzen Zahlen

Der Betriebsgewinn (EBIT) lag mit 30,1 Millionen Franken in der Mitte der zum Halbjahr genannten Zielbandbreite von 25 bis 35 Millionen. Unter dem Strich resultierte wieder ein Gewinn von 8,3 Millionen Franken nach einem Fehlbetrag von 6,2 Millionen im Vorjahr. Damit wurden die Erwartungen der Analysten erfüllt.

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Für 2021 schlägt Valora die Ausschüttung einer Dividende von 3,00 Franken je Aktie vor. In den beiden Vorjahren war aufgrund der Coronapandemie jeweils auf eine Dividendenzahlung verzichtet worden. Die Ausschüttung sei ein Zeichen der Zuversicht und soll zur Hälfte aus dem Bilanzgewinn und zur Hälfte aus der Reserve aus Kapitaleinlagen erfolgen, schreibt Valora.

Erholung erwartet

Mit dem Auslaufen der Restriktionen geht Valora im laufenden Jahr von einer deutlichen Erholung aus. Das Vorkrisen-Niveau soll im Laufe des zweiten Halbjahres wieder erreicht werden, so die Meldung. Weiter bestätigte die Gruppe die Zielsetzung, wonach 2022 ein EBIT von 70 Millionen Franken erzielt werden soll - mit einer möglichen Abweichung von 10 Prozent gegen oben und unten.

Ausserdem schreite der laufende Ausbau der SBB-Standorte gut voran, heisst es. Die Umbauten sollen bis Ende Jahr weitgehend abgeschlossen sein, werden frühere Angaben bestätigt. An den bereits im vergangenen Jahr umgebauten Standorten sei der Umsatz vor allem im Food-Bereich deutlich gesteigert worden.