Es war ein einziger Satz, bestehend aus zwölf Worten. Doch sein Inhalt und sein Absender versetzte Uhrenfans auf der ganzen Welt in helle Aufregung. Angesprochen auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf sein Geschäft sagte Brian Duffy, Chef des börsenkotierten Uhrenhändlers Watches of Switzerland, bei der Präsentation seiner Jahreszahlen vor wenigen Tagen das: «Wir sehen eine grössere Auswirkung auf die Nachfrage als auf das Angebot.»

Duffys Worte haben Gewicht: Sein Unternehmen ist nicht nur einer der grössten Uhrenhändler der Welt. Sondern auch einer der wichtigsten Verkäufer für Uhren von Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet und Omega. Duffy verkauft all jene Luxuszeitmesser, von denen die Konsumenten nicht genug bekommen.