Die Arbeitswelt wird nie wieder zu dem Normalzustand zurückkehren, den wir vor dem Ausbruch der Corona-Krise kannten. Die Pandemie hat nicht nur den Wandel in die neue Arbeitswelt beschleunigt, sondern auch die Erwartungen von Fach- und Führungskräften an ihr Berufsleben grundlegend verändert. Es sei eine Chance, die wir nutzen müssen, sagt Monica Dell’Anna, CEO von Adecco Schweiz

Eine Studie des Personaldienstleisters «Resetting Normal: Defining new era of work» zeigt: Beide Seiten fordern permanente Veränderungen bezüglich der Art und Weise, wie und wo wir arbeiten, der Beziehungen am Arbeitsplatz und der zukünftigen Fähigkeiten.

Drei Viertel der Befragten gaben an, dass eine Mischung aus Präsenzzeit vor Ort und Homeoffice der beste Weg in die Zukunft sei. Und fast 80 Prozent des Top-Managements ist davon überzeugt, dass die Unternehmen von einer grösseren Flexibilität profitieren. Zudem ist das Vertrauen in die neue Arbeitswelt sowie in die Unternehmen gestiegen. Damit gehen aber auch höhere Erwartungen einher. «Diese Erwartungen zu ignorieren, ist extrem gefährlich», sagt Dell'Anna.

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Während die Zukunft der Arbeit eine kollektive Verantwortung ist, glauben 80 Prozent der Arbeitnehmenden, dass ihr Arbeitgeber dafür verantwortlich ist, eine bessere Arbeitswelt nach der Covid-Krise zu gewährleisten und die Normen neu zu definieren. Mehr als zwei Drittel der Befragten befürworten zudem eine «ergebnisorientierte Arbeit», bei der Verträge auf der Erfüllung von Geschäftsanforderungen basieren und nicht auf einer bestimmten Anzahl von Arbeitsstunden. 

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