Am prächtigsten gedeiht die Bürokratie im Berner Subventionssumpf. Ein Beispiel: die Ausführungsbestimmungen zur Rückerstattung von Benzin- und Dieselsteuern sowie Zuschlägen. Das sind indirekte Subventionen, von denen Agrarbetriebe, Förstereien, Berufsfischer, Skigebiete mit Pistenbullys, ÖV-Bus- und Kursschiffbetreiber, ja sogar Natursteinbrüche und Diplomaten profitieren. Die Richtlinien dazu sind rund 200 A4-Seiten lang.
Der Bundesrat wollte diese Subventionen aus klimapolitischen Überlegungen zum Teil abschaffen, doch die Betroffenen haben sich erfolgreich dagegen gewehrt. Die Profiteure: 38000 Bauernhöfe, 400 Bergbahnen, Loipenbetreiber und Gemeinden, 140 Transportunternehmen sowie eine unbekannte Anzahl von Forstbetrieben, Steinbrüchen, Fischern und ausländische Diplomaten.

