Um 3 Uhr 35 nachts sahen sie nur noch Punkte auf dem Radarschirm, aber keine Flugdaten mehr. Die Rede ist von den sechs Leuten, die den Schweizer Luftraum kontrollierten, als bei Skyguide die Panne begann und kurz später zur Vollsperrung des Schweizer Luftraums führte: Drei sassen in Dübendorf und drei in Genf, an den Standorten der beiden Schweizer Luftüberwachungszentren.

Sie waren je Zeitpunkt für ein bis zwei Dutzend überfliegende Flugzeuge verantwortlich. Es war Dienstag früh, der 15. Juni. Der in dieser Nachtschicht zuständige Systemmanager konnte das IT-Problem nicht lösen. Die Ersatzsysteme, es gibt deren zwei, sprangen einfach nicht an. Die beiden Tower mussten die überfliegenden Piloten per Funk anfragen, welche Airlines sie seien und wie ihr Flugplan laute.

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