Es zeichnet sich ein Versorgungsengpass bei Gas und Strom ab. Die Preise steigen und geben damit das richtige Signal ab: Sparen ist angesagt. Beim Gas sickern diese Preiserhöhungen langsam zu den Haushalten durch, wenn auch mit Verzögerung und lange (noch) nicht überall.

Beim Strom allerdings sind die Haushalte in der Schweiz im Grossen und Ganzen noch nicht unmittelbar mit den höheren Preisen konfrontiert. Die Preisaufschläge kommen erst ab nächstem Jahr, das Ausmass variiert beträchtlich. Grosse Energieversorger wie das Stadtzürcher EWZ oder die Berner BKW verfügen über eigene Wasser- und Windkraftwerke sowie über Photovoltaikanlagen für die Stromproduktion; in der Grundversorgung dürften die Preise hier daher nur marginal steigen. Dagegen muss die Kundschaft von kommunalen oder regionalen Energieversorgern mit hohen Preisanstiegen rechnen, da diese selber keinen Strom produzieren und sich deshalb auf dem internationalen Strommarkt eindecken müssen.

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