Im Swiss Banking sind die Karten verteilt. Für die einen war 2021 ein Superjahr, für die anderen eins zum Vergessen. Den einen, UBS, gelang fast alles – den anderen, Credit Suisse, viel zu wenig. Unter Ralph Hamers schwingt sich die UBS in neue Höhen auf und dürfte 2021 einen Reingewinn von gegen 7 Milliarden schaffen. Bei der CS dagegen ist Trübsal angesagt.

Eben hat man António Horta-Osório mit viel Getöse verabschiedet und Anfang Woche eine Gewinnwarnung publiziert, die verklausuliert einen Jahresverlust – vermutlich von 1 Milliarde – ankündigte. Und das ausgerechnet in jenen Tagen, in denen intern die Bonuspools bestimmt werden; jene Milliardentöpfe also, deren klimpernder Inhalt im Februar und März auf die weltweit 110’000 Mitarbeitenden von UBS und CS verteilt wird.

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