Sie starteten mit 24 Jahren die Handelsfirma Max Trade in Zürich. Der kleine Start einer grossen Karriere im internationalen Modegeschäft.
Daniel Grieder: Der Handel hat mich schon während des Studiums fasziniert. Mit Max Trade wurde ich zum Unternehmer, das hat mir unglaublich gefallen. Nachmittags ging es in die Handelsschule, am Morgen war ich im Geschäft. Damals habe ich Lederprodukte importiert für grosse Warenhäuser, später haben wir verschiedene Marken als Importeure übernommen, wie Pepe Jeans, Stone Island, C.P. Company und dann Tommy Hilfiger.

Was haben Sie in diesen Anfangsjahren gelernt?
Einerseits wie man eine Firma aufbaut und führt. Als Importeur sieht man in Firmen rein, dadurch konnte ich einiges lernen. Zudem ist man als Selbstständiger mit einer Kleinfirma in gewisser Weise wie der Chef einer Grossfirma. Man ist verantwortlich für Buchhaltung, Einkauf, Marketing, Verkauf.

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Geblieben ist Ihr Unternehmergen.
Unbedingt. Selbst wenn man in einer Firma angestellt ist, muss man unternehmerisch denken. Das verlange ich von mir, aber auch von jedem und jeder Mitarbeitenden. Sie oder er soll handeln, als wäre es ihre oder seine eigene Firma.