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Mobilität
Der Octavia ist das beliebteste Auto der Schweizer

Skoda Octavia
Skoda Octavia: Dieses Automodell steht in vielen Schweizer Garagen.Quelle: Getty Images

Der Skoda Octavia ist das Lieblingsauto der Schweizer. Importeur Amag erklärt warum – und sagt, was er dem Tesla 3 entgegen setzt.

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Von Marc Bürgi
am 21.12.2018

Der Skoda Octavia ist zum zweiten Mal in Folge das beliebteste Auto der Schweiz. Bereits Ende November führt das Modell der tschechischen VW-Tochter die Rangliste der zugelassenen Autos an – und ist nun laut der Branchenorganisation Auto Schweiz auch Ende Jahr an der Spitze.

Der VW Golf rangiert abgeschlagen auf Platz 2. Bis 2017 war der Golf jahrzehntelang fast ununterbrochen die Nummer eins.

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Amag, der Schweizer Importeur der VW-Marken, erklärt die neue Rangordnung auf dem Podest mit den vielen Vorzügen des Octavia – und der Liebe der hiesigen Autokäufer für grossräumige Fahrzeuge.

Den Octavia gebe es in vielen Varianten, etwa als Kombo, als Allradmodell, als Automat, erläutert Amag-Sprecher Dino Graf. «Er erfüllt alle Wünsche der Schweizer.»

Und statt für den VW Golf entschieden sich heute viele Käufer für SUV-Geländewagen wie den VW Touareg. «Wir schaffen es, die Kunden bei der Marke VW zu halten», glaubt Graf.

AutomarkenSchweiz
Automarken: VW führt die Liste an (Ende Oktober)
Quelle: Statista

VW bleibt die Nummer eins

VW war denn auch in diesem Jahr die meistverkaufte Marke in der Schweiz. Die Verkäufe hätten sich – wie auch bei den anderen VW-Marken Audi, Seat und Skoda – gut entwickelt, so der Amag-Sprecher: «Wir sind hochzufrieden.» In der Statistik wird dies allerdings nicht abgebildet: Der Absatz sank bei allen vier Marken. Amag begründet dies mit neuen EU-Prüfvorschriften, welche die Auslieferung verzögert hätten.

Nächstes Jahr kommt ein neuer Golf auf den Markt, mittlerweile die achte Serie. Ob das Modell aufgefrischt wieder auf den ersten Platz vorstossen wird, spielt für Amag aber keine Rolle. «Es ist nicht unser strategisches Ziel, den VW Golf zum meistverkauften Modell zu machen», sagt  Graf.

Hochgesteckte Ziele hat das Unternehmen hingegen mit einem anderen Modell, dem VW I.D..

BERLIN, GERMANY - JULY 04: The bew Vizzion ID during the exhibition preview of 'Driving Vizzions to Reality' at DRIVE. Volkswagen Group Forum on July 4, 2018 in Berlin, Germany. (Photo by Isa Foltin/Getty Images for Volkswagen AG)
VW I.D.: Das Auto sollte ab 2020 auf Schweizer Strassen rollen.
Quelle: 2018 Isa Foltin

Dieses Elektrofahrzeug wird 2020 in die Garagen kommen und habe das Potential, zum neuen Verkaufsschlager zu werden, glaubt Graf. «Vielleicht wird der I.D., was der Golf und der Käfer früher mal waren.» Der Sprecher sieht den I.D. auch als mögliche Antwort auf den Tesla Model 3, der nächstes Jahr in der Schweiz lanciert wird.

VW setzt auf Elektromobilität

Der VW I.D. und das Oberklassen.Modell Audi E-tron markieren den Beginn einer Welle von E-Auto-Modellen des VW-Konzerns. Nach dem Dieselskandal hat sich der Konzern neu ausgerichtet und sich auf Elektromobilität fokussiert. Dieselfahrzeuge bleiben aber im Angebot.

«Wir müssen am Image von Diesel arbeiten», sagt Graf. Dieselmotoren seien heute sehr sauber und Diesel unverzichtbar, um die staatlichen CO2-Umweltvorgaben zu erreichen. Bei den Autokäufern ist diese Botschaft allerdings noch nicht angekommen: Der Absatz von Dieselautos in der Schweiz sank 2018 erneut, dieses Jahr um rund ein Fünftel.