Das Immobilienportal Newhome.ch stellt sich neu auf und will neue Angebote rund ums «Ökosystem» Wohnen lancieren. Das kündigt Geschäftsführer Jean-Pierre Valenghi auf Anfrage der «HZ» an. Bereits läuft eine Restrukturierung im Aktionariat des Kantonalbanken-Gemeinschaftsunternehmens. 

Ende September führte die Newhome.ch AG eine Aktienkapitalerhöhung durch, wie in Blick ins Handelsregister zeugt. Gezeichnet wurden die neuen Papiere von einer Next Property AG, die nun 50 Prozent an Newhome hält. Die Next Property ist im Besitz von mehr als hundert Maklern, Promotoren und anderen Immobilien-Unternehmen. Gegründet wurde das Unternehmen offenbar mit Blick auf den Einstieg bei der Kantonalbanken-Plattform.

Road Show, um weitere Investoren zu gewinnen

Noch läuft eine Road Show für weitere Investoren aus der Immobilien-Branche. Man wolle aber an einer Joint-Venure-Struktur festhalten, in der beide Seite zu 50 Prozent beteiligt seien, sagt Valenghi. Die Kantonalbanken halten ihre Aktien neuerdings über die NNH Holding mit Sitz in Zürich, die im September neu gegründet wurde.

Hinter der NNH stehen 18 Kantonalbanken. Nicht dabei sind die Banken von Basel-Stadt und Zürich, ferner aus der Romandie die Banken von Genf, Jura, Neuenburg und Freiburg.

Neuer Präsident an der Spitze von Newhome

Im Verwaltungsrat von Newhome hat die Restrukturierung bereits Spuren hinterlassen: An der Spitze löst der Holländer Jan Werkman den bisherigen SGKB-Manager Christian Schmid ab. Zwei weitere Kantonalbanken-Vertreter wurden durch Verwaltungsräte der Next Property ersetzt. Diese wird vom Engels-und-Völkers-Manager Markus Schmidiger präsidiert. 

Ziel sei, dank des «Schulterschlusses mit der Immobilienwirschaft» kommendes Jahr neue Angebote zu lancieren, sagt Geschäftsführer Valenghi. Mit 65'000 inserierten Objekten gehört die 2013 lancierte Immobilienplattform schon heute zu den grösseren Online-Plattformen. 

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