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Marken-Duelle: Die harten Kämpfe der Erz-Rivalen

Von Andreas Güntert
am 09.08.2020

Wer zu stark auf einen Erzrivalen fixiert ist, läuft Gefahr, den eigenen Kunden aus den Augen zu verlieren.

Quelle: Getty Images/iStockphoto

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Amazon gegen Alibaba, Rolex gegen Omega: Acht Brand-Battles zeigen, wie streng der Wettbewerb geworden ist. Und wer vorne liegt.

Amazon vs. Alibaba: Das A-Team rüstet sich fürs nächste grosse Duell

Ausgangslage

Der Online-Gigant Alibaba wird oft «das Amazon Chinas» genannt. Was nicht in ganz allen Belangen stimmt, aber doch die Basis legt für eine Rivalität.

Eine, die sich jetzt gerade in Entwicklung befindet. Beide Unternehmen sind traditionell stark im Online-Shopping, bauen aber ihr Ökosystem ständig aus.

Wichtige Stossrichtungen dabei: Cloud-Computing und Online-Bezahldienste. Hier zeichnet sich ein gewaltiges Duell ab. Womöglich nicht in den USA oder China, dafür aber in anderen Weltgegenden. Etwa in Europa.

Grössenverhältnisse

Bezüglich Umsatz steht Amazon noch sehr viel grösser da als Alibaba. Was auch damit zu tun hat, dass die Chinesen ihre Online-Plattform als reine Vermittler betreiben und selber keine Ware besitzen oder lagern.

Foto: Handelszeitung

Alibaba ist hier eher als Werbe- und Distributionsplattform zu sehen, die von Vermittlungsgebühren lebt. Während Amazon letztes Jahr rund 280 Milliarden Dollar umsetzte, waren es bei Alibaba 75 Milliarden. Unter dem Strich blieb den beiden aber eine ähnliche Grösse: Grob 11 Milliarden Dollar.

Formkurve

In der aktuellen Corona-Situation macht sich Amazon besser. Bei Alibaba fielen Bewertungsverluste an, welche die Erfolgsrechnung verhagelt haben. Aber Jack Ma rappelte sich noch immer wieder hoch. Aktuell baut der Alibaba-Chef Stützpunkte in Spanien und Belgien auf, um näher an europäische Kunden zu gelangen: Duell-Dämmerung.

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(ag)