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Panama Papers
Mossack Fonseca löst Zürcher Büro auf

Mossack Fonseca: Schild vor dem Büro in Genf. (Aufnahme aus 2016)Quelle: Keystone

Seit der Publikation der Praktiken von Mossack Fonseca leidet das Business der panamaischen Kanzlei. Jüngstes Symbol: Die Zürcher Niederlassung wird liquidiert.

Marc Iseli
Von Marc Iseli
am 14.02.2018

Knapp zwei Jahre nach der Veröffentlichung der Panama Papers hat das letzte Stündchen der Zürcher Niederlassung von Mossack Fonseca geschlagen. Unterlagen aus dem Handelsregister zeigen, dass die Gesellschaft im Januar aufgelöst wurde. Das schreibt die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe.

Liquidator ist der Ostschweizer Dieter Buchholz. Er war seit der Gründung der Zürcher Filiale 1997 für die berühmt-berüchtigte panamaische Kanzlei tätig und präsidierte zeitweise auch die Genfer Niederlassung von Mossack Fonseca. Zum Verwaltungsrat des Westschweizer Ablegers zählten seinerzeit auch die beiden Firmengründer Jürgen Mossack und Ramón Fonseca. Buchholz war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Bastion Genf

Der Ableger in Genf ist nunmehr die letzte Domiziladresse von Mossack Fonseca in der Schweiz. Jürgen Mossack und Ramón Fonseca sind die letzten Verbliebenen im Verwaltungsrat. Gegen die beiden Unternehmer ermitteln Behörden weltweit. Der Vorwurf: Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäscherei.

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