Der Flugzeugbauer aus Stans war einer der Ersten, die sich sofort an ihre Lieferanten wandten, als sich das Ausmass der Krise abzeichnete. Doch was Pilatus seinen Partnern berichtete, musste alle aufgeschreckt haben, die von den Stansern abhängig waren. Eben erst hatte das ­Management um Patron Oscar Schwenk und Chef Markus Bucher Kurzarbeit für 1000 Mitarbeitende beschlossen, nun stellte es in einem Brief die Möglichkeit zum «kompletten Lockdown der Firma» in den Raum.

Stopp der Lieferungen

Die Lage ist verworren und vielleicht passiert das Schlimmste ja nicht. Hinter den Kulissen sucht die Pilatus-Führung jedenfalls unter Hochdruck nach Lösungen, um drastische Massnahmen zu verhindern. Details gibt der Konzern keine bekannt und teilt einzig mit: «Wir halten die Produktion weiterhin aufrecht – in reduzierter Form jedoch aufgrund der aktuellen Situation, in welcher Lieferketten vermehrt gestört sind.» Pilatus beurteile dabei die Situation stetig neu.