Diese Beratungsboutiquen kennt niemand ausserhalb der Finanzszene. Sie heissen DF King, Morrow Sodali oder Georgeson. Und ihr Geschäft nennt sich Proxy Solicitation. Im Kern geht es darum, Börsenkonzernen und ihren Verwaltungsräten zu helfen, die eigenen Traktanden an den Generalversammlungen möglichst friktionslos durchzubringen und allfällige Querschläger abzuwehren.

Solche GV-Dienste schlagen gemäss einem Insider gut und gerne mit einem tiefen sechsstelligen Betrag zu Buche. Hinzu kommt eine Success Fee von 50 Prozent.