Anfang November werden die US-Amerikaner ihren Präsidenten und einen Teil des Kongresses neu wählen. Donald Trump will eine zweite Amtszeit und tritt gegen eine Demokratin oder einen Demokraten an.

Die Bank Julius Bär bietet Anlegern nun die Möglichkeit an, auf eines der beiden Lager zu setzen.

Sie lanciert zwei strukturierte Produkte, die je fünfzehn Aktien enthalten (siehe unten). Eines enthält Titel, die von einem Sieg von Trump profitieren würden, das andere versammelt Unternehmen, die unter den Demokraten aufblühen sollten.

Ölkonzerne profitieren von Trump

Für die Wette auf Amtsinhaber Trump empfiehlt Julius Bär mehrere Ölkonzerne sowie die Techkonzerne Amazon, Facebook und Alphabet (Google). Mit Citibank ist auch eine Grossbank auf der Liste.

Trump hat viele Gesetze und Regulierungen abgeschafft, die den Ölherstellern und den Grossbanken das Geschäft erschwert hatten. Und die Demokraten liebäugeln mit strengeren Regeln für die grossen Techkonzerne  – die Regierung Trump wird Amazon oder Facebook vermutlich weniger Grenzen setzen.

Vontobel und Leonteq hatten ähnliche Angebote

Im «Democrat Victory»-Produkt sind mehrere Solar- und Windstromhersteller aufgeführt. Auch Wal-Mart ist auf der Liste. Der weltgrösste Detailhändler macht Amazon zunehmend Konkurrenz - und dürfte durch eine strengere Regulierung des Wettbewerbers Aufwind erhalten.

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Die beiden Produkte haben eine Laufzeit von einem Jahr und kosten hundert Dollar pro Stück. Laut der Agentur «Bloomberg» wird Bär nicht die einzige Bank bleiben, die Börsenwetten auf die Präsidentschaftswahlen lanciert. Beim letzten Urnengang 2016 waren unter anderen die Bank Vontobel und Leonteq mit entsprechenden Angeboten auf dem Markt.

(mbü, mit Material von Bloomberg)

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