Angestellte aus der Finanz- und IT-Branche können im nächsten Jahr mit höheren Löhnen rechnen. Denn der Fachkräftemangel hält an, und viele Profis sind bereit, einen neuen Job zu suchen. Das drückt die Gehälter nach oben. 

Zu diesem Schluss kommt eine Gehaltsübersicht des Personaldienstleisters Robert Half über Berufe im Finanz- und Rechnungswesen sowie im kaufmännischen und IT-Bereich.

Da der Konkurrenzkampf um hochqualifizierte Angestellte nochmals an Dynamik gewinnen dürfte, sei im Kampf um die besten Köpfe ein Anstieg der Saläre zu erwarten. Dies sei auch dem Umstand zu verdanken, dass der Lohn einer der wichtigsten Gründe für die Jobzufriedenheit sei, teilte der Personaldienstleister mit.

Komplexere Projekte = höhere Anforderungen

Auf der anderen Seite würden die fachlichen Anforderungen ans Personal immer spezifisch – zum Beispiel wegen der Komplexität von Projekten. Kaufmännisches Personal mit den passenden digitalen Fähigkeiten sei beispielsweise schwierig zu finden. «Der Kampf um qualifizierte Office-Manager, Assistenzfachkräfte, Personalexperten oder Kundenbetreuer ist hart», so ein Fazit von Robert Half. Und weiter: «Spezialisiertes Fachwissen wird von den Unternehmen entsprechend honoriert.» 

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Für Firmen, die für Lohnerhöhungen einen geringeren Spielraum hätten, sei es daher wichtig, durch entsprechende Angebote im Bereich Work-Life-Balance sowie durch Fortbildungsprogramme und gesundheitsfördernde Massnahmen zu überzeugen. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office, Gesundheitsangebote und Rentenpakete seien neben dem Lohn ebenfalls wichtige Aspekte, die Jobentscheidungen sowie die Wechselbereitschaft beeinflussen könnten, hiess es weiter.

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(awp/mlo/rap)