Eine Frau schiebt einen Kinderwagen die Strasse entlang. Ein homosexuelles Paar tritt mit den Armen voll Shoppingtaschen aus einer Boutique. Eine übergewichtige Person keucht beim Sport. Ein Mann fährt Auto – Stereotypen, so weit das Auge reicht. Wer nun meint, die Zeiten klischeehafter Darstellungen bestimmter Personengruppen in Werbung, Marketing und Kommunikation hätten wir längst hinter uns gelassen, der irrt. Sie sind Teil unseres Alltags, doch nehmen wir sie vielfach gar nicht bewusst wahr.

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So geht es auch vielen Werbeagenturen und Mediaplanern respektive deren Kundschaft sowie Werbetreibenden. «Es gibt immer mehr positive Ausnahmen, aber im Grossen und Ganzen sind wir noch immer sehr stereotyp unterwegs», weiss Nina Bieli, Chief People & Culture Officer bei der Kreativ- und Werbeagentur Jung von Matt. Das wollte sie ändern. Und rief pünktlich zum Weltfrauentag am 8. März 2021 zusammen mit ihrer Arbeitskollegin Annette Häcki das Gislerprotokoll ins Leben – eine Initiative, die sich für die facettenreiche Darstellung der Gesellschaft in der Kommunikation, in der Werbung und im Marketing einsetzt.