Hohe Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit wirken sich auf das Unternehmertum in der Schweiz aus: Zwar beabsichtigen laut einer Studie der Hochschule für Wirtschaft Freiburg mehr Personen als im letzten Jahr, ein Unternehmen aufzubauen. Doch ihr Anteil ist verglichen mit anderen Volkswirtschaftlichen mit hohen Einkommen unterdurchschnittlich.

Konkret stellt der Länderbericht Schweiz des «Global Entrepreneurship Monitors» fest, dass 2019 mit 10,7 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ein höherer Anteil Gründungsabsichten verfolgte als noch 2018 mit 6,9 Prozent. In vergleichbaren Ländern mit hohem Einkommen liegt der Anteil der Personen mit Gründungsabsichten im Schnitt aber fast doppelt so hoch (20,2%).

Die Gründe dafür, eine Firma zu gründen, seien indes vielfältig: Gut die Hälfte der Gründerinnen und Gründer wolle einfach den Mangel an alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten ausgleichen (50,4%). Ein weiteres Drittel erhoffe sich ein höheres Einkommen und Vermögen (38%).

Dafür gute Ideen

Indes zeige sich auch, dass die in der Schweiz entwickelten neuen Geschäftsideen im internationalen Vergleich eine hohe Qualität aufwiesen. So sei etwa der der Anteil der Unternehmen, die aufgrund guter Chancen gegründet werden (67,6%), überdurchschnittlich hoch. Für den Bericht wurden schweizweit rund 2'500 Personen befragt.

(awp/tdr)